Insolvenz Antriebstechnik Saftig beantragt Insolvenz – 110 Mitarbeiter betroffen

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Das auf Maschinen- und Elektromaschinenbau sowie industrielle Antriebstechnik spezialisierte Unternehmen Antriebstechnik Saftig GmbH aus Plaidt hat Insolvenz angemeldet. An drei Standorten in Plaidt, Saffig und Kottenheim sind rund 110 Mitarbeiter beschäftigt.

Industrieunternehmen hoffen auf eine Sanierung.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Industrieunternehmen hoffen auf eine Sanierung.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Firma Antriebstechnik Saftig aus Plaidt hat am 12. Mai 2026 Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Mayen bestellte Rechtsanwalt Jens Lieser von der Kanzlei Lieser Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen des Unternehmens. Das auf Maschinen- und Elektromaschinenbau sowie industrielle Antriebstechnik spezialisierte Familienunternehmen beschäftigt an drei Standorten in Plaidt, Saffig und Kottenheim rund 110 Mitarbeiter.

Der Geschäftsbetrieb läuft an allen drei Standorten uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld für die Monate April, Mai und Juni 2026 gesichert. Ziel des vorläufigen Insolvenzverwalters ist der Erhalt und die Fortführung des Unternehmens.

„Unser Ziel ist es nun, gemeinsam mit der Geschäftsführung und den Beschäftigten die wirtschaftliche Situation sorgfältig zu analysieren und die vorhandenen Sanierungschancen auszuloten“, erklärt Jens Lieser. „Die Antriebstechnik Saftig GmbH verfügt über langjährige Marktkenntnis, technisches Spezialwissen und etablierte Kundenbeziehungen. Darauf lässt sich aufbauen.“

Schwache Nachfrage in Automotive, Stahlbau und Bauwesen

Als Spezialunternehmen im Sondermaschinen- und Anlagenbau ist Antriebstechnik Saftig von der derzeit schwierigen Marktlage in der Industrie betroffen. Ursachen sind insbesondere eine schwache Nachfrage in den Bereichen Automotive, Stahlbau und Bauwesen, hohe Energie- und Personalkosten sowie zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck.

Zuletzt führte ein erheblicher Auftragsmangel zu einer deutlich reduzierten Auslastung der Produktion. Die daraus resultierenden Umsatzrückgänge haben die wirtschaftliche Situation des Unternehmens belastet und zur Insolvenzanmeldung geführt. Das Unternehmen verfügt über Erfahrung in den Bereichen Maschinenbau, Elektromaschinenbau, Automatisierungstechnik, Blechumformtechnik, mechanische Fertigung und technischer Service. (sb)

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