Maschinen für HDI-Leiterplattenfertigung Schmid erhält Großauftrag über 25 Millionen Euro aus Malaysia

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Der Anlagenbauer Schmid aus Freudenstadt hat einen Auftrag über mehr als 25 Millionen Euro erhalten, um die HDI-Produktionskapazitäten eines Bestandskunden mit Fertigungssystemen in Malaysia zu erweitern.

Die InfinityLine-Anlage von Schmid vereint mehrere Prozessschritte der Leiterplattenfertigung, darunter Entwickeln, Ätzen und Strippen. Der Anlagenbauer hat einen Großauftrag über mehr als 25 Millionen Euro für den Ausbau der HDI-Produktion in Malaysia erhalten.(Bild:  Schmid Group)
Die InfinityLine-Anlage von Schmid vereint mehrere Prozessschritte der Leiterplattenfertigung, darunter Entwickeln, Ätzen und Strippen. Der Anlagenbauer hat einen Großauftrag über mehr als 25 Millionen Euro für den Ausbau der HDI-Produktion in Malaysia erhalten.
(Bild: Schmid Group)

HDI-Leiterplatten ermöglichen durch feinere Leiterstrukturen, kleinere Durchkontaktierungen und eine höhere Verbindungsdichte die Integration komplexer elektronischer Schaltungen auf begrenztem Raum. Mit zunehmender Packungsdichte steigen allerdings auch die Anforderungen an die Präzision und Prozesssicherheit in der Leiterplattenfertigung.

Die Anlagen der Schmid Group aus Freudenstadt scheinen in der Hinsicht gute Dienste zu leisten, denn das Unternehmen hat mit einem langjährigen Kunden und Technologiepartner einen Anlagenauftrag im Wert von mehr als 25 Millionen Euro vereinbart. Das wurde am 21. Oktober 2026 bekannt gegeben. Die Fertigungssysteme sind für den Ausbau von High-Density-Interconnect-Kapazitäten (HDI) in Malaysia vorgesehen. Um welchen Kunden es sich handelt, teilte Schmid nicht mit.

Schmid soll den Kunden sowohl mit Fertigungsanlagen als auch mit Prozesstechnologie und technischem Know-how unterstützen. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten auszubauen und dabei die Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen einer Großserienfertigung einzuhalten.

Der Malaysia-Auftrag fällt in eine Phase deutlich steigender Bestellungen. Im dritten Quartal 2026 verzeichnete Schmid einen Auftragseingang von 67,8 Millionen Euro, nach 30,7 Millionen Euro im Vorquartal. Der vorläufige Umsatz lag bei 24 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen inzwischen einen Auftragseingang von mehr als 150 Millionen Euro. (sb)

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