Kupfer- und optische Verbindungen Testplattform für Verbindungen mit 1,6 Tbit/s

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das FITS-16CH prüft laut Keysight aktive und passive Kupfer- sowie optische Verbindungen. Das System kombiniert BER-Messungen mit einer FEC-Auswertung und stellt sowohl 16 Sende- als auch 16 Empfangskanäle bereit.

Mit 16 Sende- und 16 Empfangskanälen ermöglicht der FITS-16CH von Keysight die Validierung der Fehlerleistung auf digitaler Ebene bei optischen und Kupferverbindungen mit 1,6 T.(Bild:  Keysight)
Mit 16 Sende- und 16 Empfangskanälen ermöglicht der FITS-16CH von Keysight die Validierung der Fehlerleistung auf digitaler Ebene bei optischen und Kupferverbindungen mit 1,6 T.
(Bild: Keysight)

Keysight erweitert sein Portfolio an Functional-Interconnect-Test-Solutions (FITS) um das FITS-16CH. Das System ist für die Validierung kompletter Verbindungsbaugruppen in Entwicklung, Qualifizierung und Fertigung vorgesehen. Laut Hersteller verdoppelt es die Kanalzahl des FITS-8CH.

Neben optischen Verbindungen unterstützt die Plattform aktive und passive Kupferverbindungen. Dazu zählen aktive optische Kabel (AOCs), Full-Retimed-Optiken (FRO), Linear-Retimed-Optiken (LRO), lineare steckbare Optiken (LPO), aktive Kupferkabel (ACCs), aktive elektrische Kabel (AECs) und passive Direct-Attach-Kabel (DACs). Auch Hochgeschwindigkeits-Kupfer-Flyover-Kabel lassen sich laut Keysight prüfen.

Prüfung auf Systemebene

Konformitätsprüfungen optischer und elektrischer Schnittstellen zeigen nicht automatisch, wie sich eine Verbindung im Gesamtsystem verhält. Das FITS-16CH kombiniert deshalb Messungen der Bitfehlerrate (BER) mit einer Auswertung der Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC). Damit sollen sich vollständige Verbindungsbaugruppen unter realitätsnahen Bedingungen bewerten lassen.

Das System unterstützt nach Angaben von Keysight Lane-Raten von 106 und 212 Gbit/s. Damit zielt es auf aktuelle 800-Gbit/s-Verbindungen und aufkommende 1,6-Tbit/s-Technologien. Für den Test vollständig montierter Baugruppen können zwei Module-Compliance-Boards (MCBs) mit getrennten Kanalgruppen und Steuerungen eingesetzt werden. So lassen sich mehrere Lanes parallel prüfen.

Keysight zufolge kann das System auch Verbindungen mit hoher Einfügedämpfung und kundenspezifische Testaufbauten prüfen. Welche maximale Einfügedämpfung dabei zulässig ist, nennt der Hersteller nicht.

Automatisierte Kanalabstimmung

Die FITS-Software lässt sich mit dem DCA-X von Keysight verbinden. Damit kann das System laut Hersteller geeignete FIR-Tap-Einstellungen für den Sender berechnen und zur Optimierung des elektrischen Auges nutzen. Die automatische Abstimmung soll den Zeitaufwand gegenüber einer manuellen Optimierung verringern.

Das FITS-16CH lässt sich außerdem mit Datenkommunikationsanalysatoren (DCAs), Bitfehlerraten-Testern (BERTs) und UXR-Echtzeit-Oszilloskopen von Keysight integrieren. Für automatisierte Testabläufe unterstützt die Plattform SCPI-Befehle. Sie kann Messdaten in Diagrammen und Tabellen darstellen, mit einer Pass/Fail-Kennzeichnung versehen und als PDF- oder CSV-Bericht ausgeben.

Ameet Suri, Vice President of Product bei Credo Technologies, sagt: „Aufgrund der engeren Margen bei 1,6 T ist es unerlässlich, die Leistung aktiver elektrischer Kabel auf Systemebene zu bewerten und nicht isoliert für jede einzelne Verbindung. Die Lösungen von Keysight bieten Credo eine praktische Möglichkeit, unsere AEC-Kabel während der Entwicklung und Qualifizierung zu testen, sodass Probleme früher erkannt werden und Designs mit größerer Sicherheit in die Produktion gelangen.“ (heh)

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