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Platz 5: WeTab – der Tablet-Fehlstart

Der Ruf des Tablet-Computers aus deutschen Landen wurde bereits vor dem eigentlichen Markteintritt durch ungeschickte PR angekratzt. Denn auf dem WeTab-Prototypen, der auf der ersten Pressekonferenz im April 2010 gezeigt wurde, lief lediglich ein Demo-Video.
Da fast zeitgleich die mit Spannung erwarteten ersten iPads ausgeliefert wurden und der Hype um die Tablet-Rechner einen nie gekannten Höhepunkt erreichte, war diese Blamage besonders bitter.
Außerdem wies die Software des Tablet-Rechners beim Markteintritt im September 2010 noch einige gravierende Mängel auf. Obwohl rasch nachgereichte Updates die gröbsten Probleme behoben, konnte das Gerät nicht restlos überzeugen.
Die wichtigsten Gründe dafür sind das im Vergleich zum iPad hohe Gewicht, die geringe Akkulaufzeit und das unzureichend ausgeleuchtete Display.
Mittlerweile ist das WeTab zu stark reduzierten Preisen zu bekommen. Trotzdem ist das Gerät nicht für Privatanwender geeignet, die einfach das Internet überallhin mitnehmen möchten. Für Computerfans und Softwareentwickler ist das Tab mit seinem offenen System dagegen ein interessanter Begleiter.
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