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Platz 6: Apple Newton - der Urahn des iPad
Mit dem tragbaren MessagePad 100 schuf Apple 1993 quasi über Nacht die Geräteklasse der PDAs (Personal Digital Assistant). "Newton" war ursprünglich der Name der Betriebssystemplattform, wurde aber schnell für alle Apple-Geräte des Typs verwendet.
Das Bedienkonzept eines berührungsempfindlichen Displays mit einem Stift als Eingabegerät war damals revolutionär, bot aber auch viel Anlass zu Spott. Vor allem die unzuverlässige Handschriftenerkennung war Zielscheibe vieler Witze.
Zum damaligen Zeitpunkt innovativ war die Datenhaltung des Betriebssystems. Informationen wurden in objektorientierten Datenbanken, sogenannten Soups (Suppen) gespeichert. Die Daten in den Soups standen allen Applikationen zur Verfügung, so dass zum Beispiel der Terminkalender auf Kontaktdaten aus dem Adressbuch zugreifen konnte. Auf diese Weise waren Datenverknüpfungen über Anwendungen hinweg möglich.
Neben der vielbelachten Handschriftenerkennung – die in späteren Modellen signifikant verbessert wurde - war vor allem der hohe Preis dafür verantwortlich, dass den Newton-PDAs kein durchschlagender Erfolg beschieden war. In gewisser Weise lebt das Konzept aber in den heutigen Tablet-Rechnern vom iPad-Typ weiter.
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