Consumer-Elektronik

Die 10 größten Elektronik-Flops

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Platz 1: Xelibri – unbrauchbare Mode-Handys

Siemens versuchte mit der Xelibri-Reihe Mobiltelefone als Mode-Accessoire zu etablieren. Doch die Benutzbarkeit der Geräte ließ teilweise schwer zu wünschen übrig. (Siemens)
Siemens versuchte mit der Xelibri-Reihe Mobiltelefone als Mode-Accessoire zu etablieren. Doch die Benutzbarkeit der Geräte ließ teilweise schwer zu wünschen übrig. (Siemens)
Schickes Design, spartanisches Innenleben, umständliche Bedienung: Mit dieser Formel ist schnell erklärt, warum die Mobiltelefonreihe Xelibri von Siemens ein Flop werden musste.

Der Gedanke, Mobiltelefone als Lifestyle-Artikel und modische Accessoires zu positionieren, ist ja an sich nicht verkehrt.

Die Geräte wurden denn auch von namhaften Designern entworfen, die sich aber oft keine Gedanken um so banale Dinge wie die Benutzbarkeit der Telefone machten: Einige Modelle wie das abgebildete Xelibri 8 verfügten nicht einmal über ein Tastenfeld.

Trotz des hohen Preises steckte lediglich Low-End-Technik in der schicken Hülle: Mehr als Sprachtelefonie und SMS war mit den Xelibris nicht möglich.

Teure Anzeigenkampagnen und Verkaufsstände in Nobelkaufhäusern vermochten das Blatt nicht zu wenden. Nach etwas mehr als einem Jahr wurde die Xelibri-Reihe im April 2004 eingestellt.

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