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Simulink-Modelle verifizieren und validieren
Verifikation und Validierung der Simulink-Modelle kann durch den Einsatz dieser Technik vereinfacht werden, da eine realitäts- und betriebsnahe Stimulation des zu testenden Systems möglich wird.
Durch Kombination von abstrakten Tests und IEEE 1641 sind standardkonform funktionsorientierte Tests an Simulationsmodellen möglich. Diese werden beispielsweise in der Norm ISO 26262 gefordert. Darüber hinaus lassen sich systemspezifische Lösungen schnell und flexibel implementieren. Diese Zuordnungen bildet die Basis für einen automatisierten Prozess bei welchem Simulink die zuvor selektierten TSFs mit dem zu testenden System verbindet.
Freiwählbare Testfälle in Simulink

Des Weiteren ist der Signalgenerator bereits integriert, der für die Stimulation des Modells benötigt wird. Das Bild 3 stellt das Ergebnis der SIMOTEST-Anwendung dar. Die Grafik enthält neben dem SUT auch die automatisch platzierten und verbundenen TSFs. Die während des Testverlaufs erzeugten Daten werden im Rahmen der Testprozedur ausgewertet. Nach Abschluss aller Tests werden die Ergebnisse des Testverlaufs in Form eines Reports dem Anwender zur Verfügung gestellt.
SIMOTEST wurde in ersten Studien evaluiert und hat sich bewährt. Die integrierte Testautomatisierung erwies sich als sehr effektiv, da eine größere Anzahl von Testfällen schnell und effizient ausgeführt wurde. Die Anwendung erleichtert nicht nur den Test von Simulations-Modellen, sondern beschleunigt ihn und spart somit Zeit und Ressourcen.
* * Dr. Robert Eschbach arbeitet am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern.
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