Übernahme in der Elektronikfertigung Schwienbacher Gruppe übernimmt EMS-Dienstleister Top-Print Electronic

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Die Schwienbacher Gruppe hat Top-Print Electronic übernommen und in ihr Elektronik-Netzwerk Symtronics integriert. Mit der Akquisition sichert die Gruppe die Nachfolge und erweitert die eigene Wertschöpfungskette um Leiterplattenvertrieb, Bauteilbeschaffung und Layoutentwicklung.

Leiterplatte in Nahaufnahme.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Leiterplatte in Nahaufnahme.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Schwienbacher Gruppe baut ihr Elektronik-Portfolio weiter aus und hat Top-Print Electronic vom bisherigen Geschäftsführer und Gesellschafter Oskar Schmid übernommen. Das seit über 20 Jahren tätige Unternehmen aus dem Süden Münchens wird in das Symtronics-Ecosystem integriert, ein Netzwerk von Elektronikfertigungsunternehmen, das die Schwienbacher Gruppe unter ihrer Tochter Sym aufbaut.

Top-Print bietet Leistungen entlang der Elektronik-Wertschöpfungskette an, unter anderem den Vertrieb von Leiterplatten und aktiven sowie passiven Bauteilen, die Assemblierung sowie die Schaltplan- und Layoutentwicklung. Neuer Geschäftsführer wird Merlin Reingruber, der die Integration in die Gruppe verantwortet.

Seit 2024 verfolgt die Schwienbacher Gruppe im Elektronikbereich eine Buy-and-Build-Strategie. Durch die Zusammenführung mehrerer Unternehmen entstehen so Synergien in Einkauf, Vertrieb und Operations. Für Top-Print bedeutet die Integration laut Reingruber Zugang zu einem größeren Kundenstamm und gebündelte Beschaffung. Für die Gruppe erweitert sich das Leistungsspektrum um zusätzliche Fertigungsstufen.

Die Schwienbacher Gruppe ist mittlerweile an neun Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv und betreibt neben dem Elektronikbereich auch Geschäftsfelder in Immobilien und Family Equity. Top-Print ist die vierte Unternehmensnachfolge, die seit 2016 im Elektronikbereich strukturiert wurde.

Die demografische Entwicklung macht auch vor der Elektronikfertigung nicht halt: Viele inhabergeführte EMS-Dienstleister stehen vor der Herausforderung der Unternehmensnachfolge. Die Gründergeneration geht in den Ruhestand, während gleichzeitig qualifizierte Nachfolger fehlen – sei es aus der Familie oder aus den eigenen Reihen. Strukturierte Nachfolgelösungen durch Übernahmen, wie im Fall von Top-Print, werden daher häufiger. Die Branche beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema, unter anderem beim EMS-Tag am 1. Oktober 2026, wo Nachfolgeregelungen diskutiert werden. (sb)

Event-Tipp

Das Managementtreffen für die EMS-Branche

Der EMS-Tag gilt als eines der wichtigsten Managementtreffen der Branche, bei dem aktuelle Veränderungen, erfolgversprechende Strategien, generelle Managementfragen und wichtige technologische Entwicklungen in der Elektronikwelt analysiert und diskutiert werden. Das Programm bietet praxisorientierte Vorträge und interessante Einblicke in den EMS-Markt.

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