Expo for Electronics Manufacturing: EFX 2026 Perzeptron zeigt KI-gestützte Prüfung von Auftragsbestätigungen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Wie wirken sich fehlendes Material oder verschobene Liefertermine auf konkrete Fertigungsaufträge aus? Perzeptron zeigt auf der EFX, wie sich Supply-Chain-Daten zusammenführen und Auftragsbestätigungen automatisiert prüfen lassen.

Perzeptron zeig auf der EFX mit Partnern zwei Live-Use-Cases.(Bild:  Perzeptron)
Perzeptron zeig auf der EFX mit Partnern zwei Live-Use-Cases.
(Bild: Perzeptron)

Die EFX – Expo for Electronics Manufacturing feiert vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Stuttgart ihre Premiere. Die neue Fachmesse richtet den Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronikfertigung, und betrachtet Komponenten und Packaging genauso wie Fertigungstechnologien und Automatisierung sowie EMS-Dienstleistungen.

Das Branchen-Event nutzt Software-Anbieter Perzeptron, um zwei Lösungen innerhalb eines durchgängigen Fertigungs-Use-Cases des Smart Electronic Factory (SEF) e. V. zu präsentieren. Mehrere Mitgliedsunternehmen verknüpfen dafür ihre Systeme und bilden einen Elektronikauftrag vom Angebot über Materialbeschaffung und Produktionsplanung bis zu Montage, Qualitätssicherung und Auslieferung ab. Perzeptron ist mit der Supply-Chain-Software MiG und OCC.AI vertreten.

Materialengpässe einzelnen Aufträgen zuordnen

MiG führt Informationen aus dem ERP-System zusammen und soll damit sichtbar machen, welche Fertigungsaufträge termingerecht realisiert werden können, wo Material fehlt und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Hintergrund ist, dass Änderungen bei Materialverfügbarkeit oder Lieferterminen Auswirkungen auf Einkauf, Planung, Fertigung und Vertrieb haben können, diese Zusammenhänge aber nicht immer unmittelbar aus dem ERP-System hervorgehen. Daneben soll die Software zeigen, wo Materialbestände Kapital binden. Ziel ist damit nicht nur eine bessere Lieferfähigkeit, sondern auch eine gezieltere Bestandssteuerung.

OCC.AI setzt einen Schritt früher im Einkauf an. Die Software liest Artikelnummern, Mengen, Preise und Liefertermine aus eingehenden Auftragsbestätigungen aus und gleicht sie automatisiert mit der jeweiligen Bestellung ab. Abweichungen werden markiert, übereinstimmende Positionen können als strukturierte Datei an das ERP-System weitergegeben werden.

Damit soll sich die manuelle Kontrolle auf die Fälle beschränken, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Perzeptron nennt dazu Zahlen aus einem Kundenprojekt: Dort sei der wöchentliche Prüfaufwand von rund 25 bis 30 Stunden auf weniger als fünf Stunden gesunken. Rund 85 Prozent der Auftragsbestätigungen hätten vollständig automatisiert geprüft werden können. Das würde ich bewusst als Hersteller-/Kundenprojektangabe kennzeichnen, weil wir keine weiteren Angaben zur Größe oder Zusammensetzung des untersuchten Bestellvolumens haben.

Der komplette Live-Use-Case des SEF ist während der EFX in Halle 9, Stand 9C60 zu sehen.

EFX-Speed-Dating: EMS-Dienstleister gesucht

Wer auf der EFX nicht nur neue Lösungen für die Elektronikfertigung kennenlernen, sondern auch neue Kontakte knüpfen möchte, kann sich an allen drei Messetagen am EFX-Speed-Dating von ELEKTRONIKPRAXIS und EFX beteiligen.

Im EFX-Café treffen sich Teilnehmer aus EMS, Entwicklung, Fertigung, Einkauf, Zulieferindustrie und Technologieanbietern in kurzen Gesprächsrunden zu unterschiedlichen Themen. Das Format kommt ohne vorbereitete Sales-Pitches oder aufwendiges Matching aus; die Teilnahme ist kostenlos. (sb)

Event-Tipp

Das Managementtreffen für die EMS-Branche

Der EMS-Tag gilt als eines der wichtigsten Managementtreffen der Branche, bei dem aktuelle Veränderungen, erfolgversprechende Strategien, generelle Managementfragen und wichtige technologische Entwicklungen in der Elektronikwelt analysiert und diskutiert werden. Das Programm bietet praxisorientierte Vorträge und interessante Einblicke in den EMS-Markt.

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