gesponsertVom Display zur Systemlösung Data Modul: Über 50 Jahre Display-Exzellenz

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Seit über einem halben Jahrhundert prägt Data Modul die Entwicklung industrieller Displaylösungen. Heute steht das Unternehmen für maßgeschneiderte Displaytechnologie, die überall dort im Einsatz ist, wo visuelle Information entscheidend ist.

Vom Display zur Systemlösung: Data Modul begleitet seine Kunden seit mehr als fünf Jahrzehnten als Partner und Möglichmacher. (Bild: ©  Vadym - stock.adobe.com / KI-generiert)
Vom Display zur Systemlösung: Data Modul begleitet seine Kunden seit mehr als fünf Jahrzehnten als Partner und Möglichmacher.
(Bild: © Vadym - stock.adobe.com / KI-generiert)

Displays begegnen uns heute in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Sie machen Informationen sichtbar und Technik im Alltag intuitiv nutzbar. Ob in der Industrie, in der Medizintechnik oder in öffentlichen Umgebungen wie Flughafenhallen: Als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine visualisieren sie Daten, unterstützen Prozesse und machen komplexe Systeme bedienbar.

Data Modul begleitet diese Entwicklung seit mehr als fünf Jahrzehnten. Mit Hauptsitz in München versteht sich das Unternehmen als Partner und Möglichmacher für die Visionen seiner Kunden. Heute widmen sich über 550 engagierte Teammitglieder den technologischen Anforderungen und überführen sie in zuverlässige und passgenaue Lösungen. Der Prozess beginnt dabei bei der ersten Idee und reicht bis zur Serienproduktion.

Im Fokus von Data Modul stehen vor allem industrielle Anwendungen. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt darin, innovative Displaytechnologien zu entwickeln, die den hohen Ansprüchen an Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit in diesem Sektor gerecht werden – auch unter Einhaltung strenger Normen und branchenspezifischer Zertifizierungen.

Der Weg zum zuverlässigen Systempartner

Die Displays von Data Modul kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem EV-Ladesäulen...(Bild:  Data Modul)
Die Displays von Data Modul kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem EV-Ladesäulen...
(Bild: Data Modul)

... oder industrielle Sortieranlagen.(Bild: Data Modul)
... oder industrielle Sortieranlagen.
(Bild: Data Modul)

Im Jahr 1972 von Walter Eichner gegründet, begann Data Modul als Distributor elektronischer Komponenten. Die Distribution bildet bis heute eine wichtige Grundlage des Geschäfts – mittlerweile ergänzt durch umfassende Engineering-, Fertigungs- und Integrationskompetenz. Früh setzte das Unternehmen auf technische Beratung, enge Herstellerpartnerschaften und ein tiefes Verständnis für konkrete Anwendungen. Daraus entwickelte sich über die Jahre ein breites Leistungsangebot, das von einzelnen Komponenten bis hin zu kompletten Systemlösungen reicht.

Mit dem Börsengang 1989 und der Internationalisierung in den 1990er-Jahren wurden die Weichen für das weitere Wachstum gestellt. Zwar agiert Data Modul längst weltweit, bleibt aber gleichzeitig stark in Europa verankert. So arbeiten derzeit Mitarbeitende aus insgesamt 35 Nationen an mehr als 20 Standorten daran, die Visionen der Kunden Wirklichkeit werden zu lassen – und mithilfe intelligenter Displays das Leben in unterschiedlichsten Bereichen zu vereinfachen.

Von Tonbandgeräten zum „Technology Flagship“

Die technologischen Wurzeln des heutigen Data-Modul-Werks in Weikersheim reichen sogar weiter zurück als das Unternehmen selbst: Bereits 1956 startete dort die Fertigung von Mess- und einfachen Tonbandgeräten. Über die Jahre entwickelte sich der Standort rasant weiter – von ersten hochauflösenden Farbmonitoren in den 1980er-Jahren bis hin zu großformatigen Plasma-Displays für Flughäfen. 1998 wurde das traditionsreiche Werk (damals Conrac) von Data Modul übernommen. Wo früher Sprachlehranlagen montiert wurden, fertigt Data Modul heute hochkomplexe Embedded- und Touch-Systeme für die Industrie.

Technologie im Kontext der Anwendung

Ein Mitarbeiter beim LOCA-/ OCR-Bonding eines Displays.(Bild: Data Modul)
Ein Mitarbeiter beim LOCA-/ OCR-Bonding eines Displays.
(Bild: Data Modul)

... und beim Tailbonding. (Bild: Data Modul)
... und beim Tailbonding.
(Bild: Data Modul)

Die besondere Stärke von Data Modul liegt in der Verbindung aus Engineering, eigener Fertigung und konsequentem Customizing. Ein technischer Meilenstein war im Jahr 2008 der Einstieg in die Inhouse-Produktion von PCAP-Touch-Modulen. Damit baute das Unternehmen frühzeitig Kompetenzen in einem Technologiebereich auf, der heute aus unzähligen Branchen schlicht nicht mehr wegzudenken ist.

Ein modernes Touch-Display besteht aus verschiedenen Komponenten. Diese reichen von den Peripheriegeräten bis zur sogenannten Cover Lens. Doch nicht nur die Hardware allein macht ein Display aus. Auch begleitende Services und die Software spielen eine entscheidende Rolle.(Bild; Data Modul)
Ein modernes Touch-Display besteht aus verschiedenen Komponenten. Diese reichen von den Peripheriegeräten bis zur sogenannten Cover Lens. Doch nicht nur die Hardware allein macht ein Display aus. Auch begleitende Services und die Software spielen eine entscheidende Rolle.
(Bild; Data Modul)

Auch bei der Displayveredelung hat Data Modul durch verschiedene Bonding-Technologien seine Möglichkeiten kontinuierlich ausgebaut. Bonding meint die optische und mechanische Verbindung von Display- und Touch-Komponenten. Mit dieser Technik lassen sich die Display-Systeme exakt an die geforderte Robustheit, Ablesbarkeit und Lebensdauer anpassen.

Ein modularer Ansatz erlaubt es dabei, Display-, Touch-, Embedded- und Gehäusetechnologien flexibel miteinander zu kombinieren und punktgenau auf spezifische Einsatzbereiche abzustimmen. Ergänzende Softwarelösungen erleichtern zudem die Integration in bestehende Applikationen und garantieren einen stabilen Betrieb im Feld.

Unsere Aufgabe ist es, komplexe Anforderungen in funktionierende Lösungen zu übersetzen und so das Leben in einer vernetzten Welt einfacher zu machen. Genau darin liegt unsere Stärke: Wir denken Displaylösungen konsequent vom System und von der Anwendung her.

Dr. Florian Pesahl, CEO Data Modul

Vom Bauteil zur Systemlösung

Wichtige Meilensteine von Data Modul von 1972 bis 2024 auf dem Zeitstrahl.(Bild:  Data Modul)
Wichtige Meilensteine von Data Modul von 1972 bis 2024 auf dem Zeitstrahl.
(Bild: Data Modul)

Die Anforderungen auf Kundenseite haben sich in den vergangenen Jahren spürbar gewandelt: Neben einzelnen Komponenten werden zunehmend voll integrierte Komplettlösungen nachgefragt. Data Modul trägt dieser Entwicklung Rechnung und verknüpft seine Distribution eng mit dem eigenen Engineering und der Fertigung. So entsteht ein durchgängiges Leistungsspektrum, das die gesamte Spanne von der Einzelkomponente bis zum einbaufertigen System abdeckt.

Dank umfassender EMS-Kompetenz (Electronic Manufacturing Services) fertigt das Unternehmen nicht nur einzelne Baugruppen, sondern realisiert komplette, sofort einsatzbereite Einheiten. Die Koordination der gesamten Wertschöpfungskette erfolgt dabei aus einer Hand. Darin enthalten sind die weltweite Beschaffung bis hin zur finalen Auslieferung der fertigen Produkte. Für den Kunden bringt das einen entscheidenden Vorteil: Die Anzahl der Schnittstellen wird drastisch reduziert, was die Umsetzung komplexer Projekte deutlich vereinfacht und beschleunigt.

Global präsent und lokal ausgerichtet

Der Standort in Weikersheim hat eine lange technologische Historie. Heute ist dort mit dem Technology Flagship ein Technologie- und Fertigungszentrum entstanden.(Bild: Data Modul)
Der Standort in Weikersheim hat eine lange technologische Historie. Heute ist dort mit dem Technology Flagship ein Technologie- und Fertigungszentrum entstanden.
(Bild: Data Modul)

Mit Standorten in Europa, Asien und den USA ist Data Modul heute global aufgestellt. Gleichzeitig bleibt die europäische Engineering- und Produktionskompetenz das starke Fundament der Unternehmensstrategie. Ein Herzstück dieser Strategie ist der deutsche Standort Weikersheim. Dieser geht auf eine tiefe technologische Historie zurück: Wo in den 1950er-Jahren einfache Tonbandgeräte und später Info-Tafeln für die Olympischen Spiele 1972 gefertigt wurden, ist heute mit dem sogenannten „Technology Flagship“ ein innovatives Technologie- und Fertigungszentrum entstanden. Es bildet nicht nur den Kern des Produktionsnetzwerks, sondern dient unternehmensweit als Referenz für höchste Qualitätsstandards.

Um die europäische Fertigung weiter zu stärken, eröffnete Data Modul 2019 zudem ein hochmodernes Werk im polnischen Lublin. Auf rund 24.000 Quadratmetern Produktions- und Logistikfläche werden dort komplexe Systeme gefertigt und Prozesse kontinuierlich weiterentwickelt. Dieses Netzwerk wird durch weitere Produktions- und Logistikstandorte in Hauppauge (USA) und Shanghai (China) flankiert. Sie unterstützen den „Local for Local“-Ansatz und ermöglichen es, Projekte auch in internationalen Märkten kundennah und effizient umzusetzen. Regionale Strukturen, kurze Lieferwege und eine hohe Fertigungstiefe vor Ort sorgen dafür, dass Data Modul selbst auf volatile Marktbedingungen flexibel reagieren kann. Abgerundet wird dieses Setup durch globale Sales-Büros sowie international anerkannte Zertifizierungen, die rund um den Globus einheitliche Qualitäts- und Prozessstandards garantieren.

Fakten Data Modul
  • Gegründet: 1972
  • Hauptsitz: München
  • Globale Präsenz: Standorte in Europa, Asien und den USA
  • Fertigung: Eigene Produktionswerke (u. a. am Technologie-Standort Weikersheim)
  • Kernkompetenz: Engineering und Systemintegration
  • Portfolio-Fokus: Display-, Touch-, Embedded- und Systemlösungen

Displays als Schlüsseltechnologie

Mitarbeiter veredeln die Displays durch verschiedene Bonding-Technologien. Damit lassen sich Systeme an unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Robustheit, Ablesbarkeit und Lebensdauer anpassen.(Bild:  Data Modul)
Mitarbeiter veredeln die Displays durch verschiedene Bonding-Technologien. Damit lassen sich Systeme an unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Robustheit, Ablesbarkeit und Lebensdauer anpassen.
(Bild: Data Modul)

Moderne Mensch-Maschine-Schnittstellen müssen heute mehr leisten denn je: Sie sollen komplexe Systeme intuitiv bedienbar machen, zuverlässig funktionieren und sich nahtlos in bestehende Umgebungen einfügen. Data Modul unterstützt seine Kunden dabei, genau diese Anforderungen in die Praxis umzusetzen: mit technologischer Tiefe, jahrzehntelanger Erfahrung und einem klaren Gespür für die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlichster Branchen.

Die Lösungen von Data Modul bewähren sich heute in den verschiedensten Märkten. Das Spektrum reicht von der industriellen Automatisierung über anspruchsvolle Medizintechnik und Mobilitätslösungen bis hin zu Smart Buildings sowie modernen Retail- und Signage-Konzepten. Überall dort, wo Informationen visualisiert, Prozesse gesteuert und Systeme bedient werden, bilden passgenaue Displaylösungen die unverzichtbare Brücke zwischen Mensch und Technik.

Partnerschaft als solides Fundament

Die erfolgreiche Entwicklung von Data Modul ist eng mit beständigen Partnerschaften verbunden. Das sind sowohl internationale Hersteller als auch die Kunden, welche das Unternehmen teils schon seit den Gründerjahren begleiten. Diese enge Kooperation bildet die Basis für unzählige Projekte. Sie ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, einem tiefen Verständnis für die jeweiligen Anforderungen und dem kontinuierlichen technologischen Austausch. „Viele unserer Partnerschaften bestehen seit Jahren oder sogar Jahrzehnten“, betont CFO Beate Junker. „Dieses gewachsene Vertrauen ist eine wichtige Grundlage für gemeinsame Erfolge.“

Gerade in einem so dynamischen Umfeld wie der Elektronikbranche bleibt dieser Schulterschluss ein entscheidender Treiber für die technologische Weiterentwicklung – heute ebenso wie in Zukunft. Ein derart langjähriger Weggefährte ist auch die Vogel Communications Group und im Besonderen die ELEKTRONIKPRAXIS. Data Modul gratuliert herzlich zum großen Jubiläum und bedankt sich für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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