Stromversorgungen und Leistungswandler Das Oszilloskop für automatisierte Leistungstests

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Chroma integriert die MXO-Oszilloskope von Rohde & Schwarz in seine ATS-8000-Plattform. Damit können Messungen an Stromversorgungen und Leistungswandlern in automatisierte Testabläufe eingebunden werden.

Die MXO-Oszilloskope von Rohde & Schwarz sind in die ATS-8000-Plattform integriert.(Bild:  Rohde & Schwarz)
Die MXO-Oszilloskope von Rohde & Schwarz sind in die ATS-8000-Plattform integriert.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Chroma hat die Oszilloskope der MXO-Serie von Rohde & Schwarz in seine automatisierte Testplattform ATS 8000 integriert. Das System ist für automatisierte Tests von Leistungswandlern und Stromversorgungen ausgelegt. Die MXO-Oszilloskope stehen dabei als unterstützte Hardwareoption für die automatisierten Messabläufe zur Verfügung.

Die MXO-Serie basiert auf der von Rohde & Schwarz entwickelten MXO-EP-ASIC-Technologie. Nach Angaben des Herstellers erfassen die Oszilloskope bis zu 4,5 Mio. Messkurven pro Sekunde. Die hohe Erfassungsrate verkürzt die Zeit zwischen den einzelnen Messungen und erhöht damit die Chance, sporadische Signalabweichungen zu erfassen. Welche Rate im konkreten Test erreicht wird, hängt von den Messbedingungen und Geräteeinstellungen ab.

MXO-Oszilloskope mit eigenem ASIC

Für die Signalanalyse verfügen die Oszilloskope über digitale Triggerfunktionen und eine einstellbare Eingangsempfindlichkeit. Rohde & Schwarz hebt zudem einen geringen Trigger-Jitter hervor. Im HD-Modus erreichen die Geräte laut Hersteller eine vertikale Auflösung von bis zu 18 Bit; die Eingangsempfindlichkeit reicht bis zu 0,5 mV/Div.

Je nach Modell bietet die MXO-Serie bis zu acht Kanäle. Mit ScopeSync lassen sich mehrere Oszilloskope in einer Primary-Secondary-Konfiguration zusammenschalten. Nach Angaben von Rohde & Schwarz sind dadurch bis zu 24 synchronisierte Kanäle möglich. Das ist beispielsweise für Messungen an Leistungswandlern relevant, bei denen Eingangsspannung, Ausgangsspannung, Strom und Steuersignale zeitlich zueinander ausgewertet werden müssen.

Automatisierte Leistungstests

Welche Messfunktionen in der ATS-8000-Umgebung konkret verfügbar sind, hängt von der Implementierung und der verwendeten Software ab. Für automatisierte Leistungstests sind unter anderem Grenzwertprüfungen, Einschwingvorgänge, Restwelligkeit, Schaltzeiten sowie Überschwinger und sporadische Fehlerereignisse relevant. Die Pressemeldung nennt jedoch nicht, welche dieser Funktionen Chroma mit der Integration tatsächlich unterstützt.

Entscheidend ist daher nicht nur, dass die MXO-Oszilloskope mit dem ATS 8000 kompatibel sind. Relevant ist vor allem, wie sich Trigger, Messkurven, Ergebnisse und Prüfreports in bestehende Testabläufe übernehmen lassen. Dazu macht die Meldung noch keine genaueren Angaben. (heh)

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