Verstoß gegen US-Exportkontrollen Bosch zahlt 36 Millionen Dollar Strafe wegen Huawei-Lieferungen

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Bosch hat sich mit US-Behörden auf eine Strafzahlung von 36 Millionen US-Dollar geeinigt. Der Grund: Ausländische Tochterfirmen hatten ohne Freigabe des US-Handelsministeriums Sensorik und Software an Huawei geliefert.

Bosch-Standort in Shanghai: Wegen nicht genehmigter Lieferungen an Huawei muss Bosch in den USA eine Millionenstrafe zahlen.(Bild:  Bosch)
Bosch-Standort in Shanghai: Wegen nicht genehmigter Lieferungen an Huawei muss Bosch in den USA eine Millionenstrafe zahlen.
(Bild: Bosch)

Der Technologiekonzern Bosch zahlt in den USA 36 Millionen Dollar wegen Lieferungen an den chinesischen Konzern Huawei. Das teilte das US-Handelsministerium mit. Hintergrund sind Exporte von Sensoren und Software für Mobiltelefone.

Nach Angaben der US-Behörden lieferten zwei ausländische Bosch-Tochtergesellschaften zwischen 2020 und 2024 in mehr als 100 Fällen Waren und Software im Wert von über 70 Millionen Dollar an Huawei. Die dafür erforderliche Exportlizenz habe gefehlt.

Huawei steht auf einer US-Handelsliste, die für bestimmte Produkte mit Bezug zu US-Technologie besondere Genehmigungen vorschreibt. Bosch erklärte, die Verstöße seien unbeabsichtigt gewesen.

Das US-Justizministerium verzichtet auf eine Strafverfolgung, weil Bosch das Fehlverhalten selbst offengelegt und bei den Ermittlungen kooperiert habe. Bosch führt zudem Gewinne aus den Geschäften ab. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen sein Compliance-Programm verbessert, um künftige Verstöße zu verhindern. (sg)

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