Control 2012

10 spannende Lösungen aus der Welt der berührungslosen Messtechnik

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4. Ein Rundblick von 360° in Bohrungen

36ß°-Rundblick: Der Innenprüfsensor liefert eine maßgetreue Abwicklung der Innenflächen (Foto: Hommel-Etamic)
36ß°-Rundblick: Der Innenprüfsensor liefert eine maßgetreue Abwicklung der Innenflächen (Foto: Hommel-Etamic)
Prüferunabhängige Oberflächenbeurteilungen mit industrieller Bildverarbeitung sind konstant reproduzierbar und erkennen feinste Fehlstellen mit vielfältigen Klassierungen. Speziell für die automatische Inspektion in Bohrungen wurde der Prüfsensor Hommel-Etamic IPS10 entwickelt, der mit hoher Scangeschwindigkeit Oberflächenfehler wie Lunker, Porositäten, oder Kratzer detektiert.

Basis des Sensors ist eine 360°-Rundumoptik, die über ein endoskopisches System die Umfangslinien der Bohrung in die Bildebene des Prüfsensors überträgt und dort als Kreislinien abbildet. Die Umfangslinien werden vom CMOS-Bildaufnehmer kontinuierlich, ringförmig gescannt. Durch eine gleichzeitige Vorwärtsbewegung in der Bohrung entsteht ein vollständiges Bild der Innenfläche, das die Abwicklung darstellt. Bei jedem Scan bilden die Bildpunkte in Umfangsrichtung und der Inkrementalgeber der linearen Vorschubachse die Maßverkörperungen. So entstehen unverzerrt maßgetreue, hoch aufgelöste und vollständige Darstellungen der Innenflächen.

Die Rundumoptik des Sensors ist so konzipiert, dass damit Bohrungen bis zu einem minimalen Durchmesser von 14 mm in Prüflängen bis 156 mm (optional 456 mm) geprüft werden können. Eine Umfangsauflösung von 2800 Pixel auf 360° erlaubt das Erkennen feinster Fehlstellen. Hohe Scanraten bis zu 10.000 Scans pro Sekunde ermöglichen kurze Prüfzyklen im Takt der laufenden Fertigung.

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