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10. Oberflächenanalyse mit Netzwerk-Kameras

Das Konzept des Instituts für Industrielle Informationstechnik basiert auf Methoden der Texturanalyse homogener, schwach granularer Oberflächen und ist der visuellen Wahrnehmung eines Menschen entlehnt. Ausgehend davon, dass der menschliche Betrachter die Oberflächen einer Konsistenzprüfung im Sinne der Oberflächenhomogenität unterzieht und anhand dieses Ergebnisses eine Entscheidung im Hinblick auf die Objektqualität fällt, bewertet eine intelligente Kamera die zu inspizierende Oberfläche anhand ihrer Homogenität und Gleichmäßigkeit. Das Verfahren zerlegt eine Oberfläche mit gerichteten Summen- und Differenzbildern in homogene und nichthomogene Bereiche.
Aus diesen Bildern werden statistische Merkmale abgeleitet, die als repräsentativ für die homogene Oberfläche angesehen werden. Diese Merkmale werden verwendet, um einen Modified-Fuzzy-Pattern-Classifier zu trainieren, der der anschließenden Entscheidungsfindung (Klassifikation) dient und der Oberfläche ein graduelles Qualitätsmaß zuordnet.
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