Corona-Welle in Südchina Foxconn stoppt Produktionsstätte für iPhones wegen Covid-Lockdown

Quelle: dpa

Nach dem Corona-Lockdown im südchinesischen Shenzhen hat der Apple-Partner Foxconn in der Metropole die Produktion in seiner Fertigungsstätte gestoppt, in der auch iPhones hergestellt werden. In China herrscht derzeit die größte Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren.

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Markenlogo einer regionalen Foxconn-Zentrale. Aufgrund der aktuell in Südchina grassierenden größten Corona-Welle seit zwei Jahren muss der Auftragsfertiger an seinem Standort in Shenzhen vorübergehend die Produktion aussetzen. Davon ist auch die Fertigung aktueller iPhone-Modelle betroffen.
Markenlogo einer regionalen Foxconn-Zentrale. Aufgrund der aktuell in Südchina grassierenden größten Corona-Welle seit zwei Jahren muss der Auftragsfertiger an seinem Standort in Shenzhen vorübergehend die Produktion aussetzen. Davon ist auch die Fertigung aktueller iPhone-Modelle betroffen.
(Bild: Clipdealer)

Wie das taiwanische Mutterhaus Hon Hai am Montag in Taipeh mitteilte, werden die Produktionslinien in anderen Werken angepasst, um die potenziellen Auswirkungen der Unterbrechung zu verringern. Wie lange die Produktion ausgesetzt wird, hänge von den Anordnungen der Behörden ab.

Größte chinesische Corona-Welle seit Beginn der Pandemie

Die Regierung der 17-Millionen-Metropole hatte am Vortag einen zunächst einwöchigen Lockdown verhängt, während dessen auch alle Bewohner getestet werden sollen. Der Betrieb aller Busse und U-Bahnen wurde eingestellt.

Im Zuge der bisher größten Corona-Welle in China seit Beginn der Pandemie vor mehr zwei Jahren wurden allein in Shenzhen am Sonntag weitere 75 Fälle gezählt. Das teilte die lokale Gesundheitskommission am Montag in Peking mit. Die tatsächliche Dunkelziffer dürfte allerdings höher ausfallen

Landesweit wurden demnach nach offiziellen Angaben 1337 lokale Infektionen und 788 asymptomatische Fälle entdeckt, die in China einzeln aufgeführt werden. Am Tag zuvor hatte es einen Rekord von insgesamt mehr als 3100 Fällen gegeben.

Die Ansteckungen hatten jüngst zugenommen, nachdem vor drei Wochen erst einige Dutzend am Tag gemeldet worden waren. China verfolgt eine strenge Null-Covid-Strategie und reagiert mit Ausgangssperren, Massentests, Transportbeschränkungen und Quarantäne auf lokale Ausbrüche. Auch hat sich das Land weitgehend abgeschottet.

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