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Applizieren mit dem kontaktlosen Jet-Verfahren

Mit dem kontaktlosen Jet-Verfahren lassen sich Applizieren unterschiedlichen Medien mit beliebigen Dosiermustern applizieren. Das zu dosierende Medium wird dem Jet-Ventil mit geringem Druck zugeführt. Dieser Druck dient lediglich dem Füllen des Ventils und wird nicht zur eigentlichen Dosierung verwendet. Ein spezieller Kugelsitz fungiert als Verschlussmechanismus. Beim Ansteuern des Ventils wird die Kugel aus ihrem Sitz gehoben und das Material fließt nach, ohne aus der Düse auszutreten.

Erst im Schließvorgang verdrängt die in ihren Sitz zurückkehrende Kugel ein definiertes Volumen und jettet das jeweilige Substrat durch die Düse auf die Oberfläche. Je nach Anwendung kann ein mehr oder weniger großer Abstand zwischen der Düse und dem Substrat gewählt werden. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Dosierverfahren ist die höhere Geschwindigkeit und natürlich die Berührungslosigkeit zum Substrat. Applikationsabhängig beträgt die Taktzeit zwischen zwei Dosierungen ca. 6 ms, was eine wesentlich höhere Dosierleistung ermöglicht. Um langfristig einen stabilen Prozess zu gewährleisten, ist es sinnvoll, die tatsächliche Durchflussrate zu ermitteln und zu überwachen.
Bei den Asymtek Dosieranlagen besteht die Möglichkeit, diese patentierte Regelung als automatische Routine in das Dosierprogramm einzufügen und liefert dabei zusätzlich noch wichtige Informationen für die statistische Prozessdatenerfassung und Traceability-Funktionen. In der Dosierplattform befindet sich eine hochauflösende Präzisionswaage: Über die Software kann in individuell festzulegenden Intervallen automatisch eine Messung ausgelöst werden, mit der die aktuelle Durchflussrate des Dosierventils bestimmt wird. Anschließend erfolgt ein Abgleich, ob der Messwert innerhalb des vorgegebenen Toleranzbereiches liegt oder nicht.
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