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Industrielle Bildverarbeitung – zweistelliges Wachstum
Ein erneut starkes Wachstum von 16% in 2014 gegenüber 2013 auf einen Wert von rund 1,9 Mrd. € verzeichnet der Bereich Industrielle Bildverarbeitung, wie die entsprechende Fachabteilung des VDMA berichtet.
Wie in den anderen Segmenten trug auch hier der Export mit 19% (im Vergleich zu 2013) verstärkt zum Wachstum bei. Der Exportanteil stieg auf 59%, wobei sich die USA, China und Japan als Wachstumsmärkte erweisen. Der durch die EU-Schuldenkrise in 2013 geschwächte Europamarkt nahm 2014 wieder an Fahrt auf; der Exportanteil dorthin stieg von 23% auf 25%. Insgesamt ist der Umsatz der industriellen Bildverarbeitung im Zeitraum 2010 bis 2016 durchschnittlich um 10% jährlich gewachsen.
Innerhalb von 10 Jahren hat sich das Umsatzvolumen der industriellen Bildverarbeitung verdoppelt. Auch für 2015 geht die VDMA Fachabteilung Bildverarbeitung von einem weiteren Branchenwachstum von 10% aus.
Hauptwachstumstreiber dieses Bereiches sind Kameras, die trotz sinkender Preise ein Umsatzwachstum von 16% erreichten, sowie das Systemgeschäft. Im Trend liegen seit Jahren die sogenannten Smart Cameras, die die Rechnerleistung direkt auf der Kamera vornehmen.
Und auch der Einsatz industrieller Bildverarbeitungsanlagen verbreitert sich vom früheren Schwerpunkt „Prüfen“ hin zur Qualitätssicherung und Optimierung von Produktionsprozessen.
Mit Blick auf die Abnehmermärkte bleibt die Automobilindustrie nicht nur wichtigster Abnehmersektor mit rund 23% des Umsatzes. Er ist auch wichtiger Innovationstreiber.
Insgesamt gehen 73% der industriellen Bildverarbeitungsanlagen in die verarbeitende Industrie, wobei die nicht industriellen Abnehmerbranchen (intelligente Verkehrssysteme, Medizintechnik, Logistik und Postsortierung sowie Sicherheit und Überwachung) zunehmend an Bedeutung gewinnen und 2014 ein Umsatzwachstum in Höhe von 19% verzeichneten.
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