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Deutsche Laserindustrie dynamischer als der Weltmarkt
Bei den Laseranlagen rechnet der VDMA mit einem Produktionsanstieg der im VDMA vertretenen Herstellerfirmen am Standort Deutschland von 11% in 2014 gegenüber 2013, als die Produktion um 8% gegenüber Vorjahr wuchs. Weltweit konsolidiert, d.h. einschließlich der durch ausländische Tochtergesellschaften international operierender Firmengruppen generierten Umsatzvolumina, haben sich 10% Wachstum ergeben. Dies bei Überschreitung des Werts von 1 Mrd. €.
Damit liegt das deutsche Produktionswachstum über dem Weltmarktwachstum, das Optech Consulting auf rund 8% schätzt. Auch der VDMA berichtet von einem noch stärkeren Exportwachstum in Höhe von 16%; der Exportanteil der Laseranlagen aus Deutschland notiert demnach aktuell mit 78% und liegt damit weit über dem Exportanteil von rund 48 % in der gesamten verarbeitenden Industrie.
Zu dieser Dynamik tragen volumenbezogen, hinsichtlich der Anteile am gesamten Exportaufkommen, die Regionen Westeuropa, das „Sonstige Asien“ (ohne die separat ermittelten Destinationen China und Japan), Mittel-/Osteuropa und die USA in der angegebenen Rangfolge bei.
Der Anstieg bei den Laserstrahlquellen fiel mit 5% auf 668 Mio. € etwas geringer aus als der im Falle von Laseranlagen. Hier konnte (so die im VDMA organisierte Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialverarbeitung) im Gegensatz zum Anlagenbereich das Rekordniveau von 2011 mit 697 Mio. € noch nicht ganz wieder erreicht werden.
Auch in diesem Segment war das Exportwachstum mit rund 15% in 2014 gegenüber 2013 eine tragende Säule des Zuwachses. Der Exportanteil stieg auf 61% des Produktionswertes, wobei vor allem Westeuropa und Asien markante Zuwächse verzeichneten und der USA-Anteil (bedingt durch den starken Basiseffekt aus Projektgeschäft in 2013) etwas zurückging.
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