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Big-Data-Analysen als Waffe gegen Betrug und Korruption

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„Eine systematische Auswertung großer Datenmengen ist für viele Stakeholder eines Unternehmens von Vorteil: Am meisten profitiert die interne Revision von diesen Analysen. Zu den weiteren Nutznießern gehören Mitglieder der Geschäftsleitung, des Vorstands und des Verwaltungsrats. Diese Organe teilen sich auch die Verantwortung für die Verwendung von FDA-Programmen“, sagt Bodo Meseke von EY.

Nur wenige Unternehmen setzen FDA-Programme wirksam ein

Bei der praktischen Anwendung neuer Instrumente zur Datenanalyse haben viele Organisationen noch großen Nachholbedarf: Während 69 Prozent der Firmen mit der Effizienz ihrer Anti-Betrugs-Software zufrieden sind, stimmen fast genauso viele zu, dass sie mehr tun müssen, um ihre derzeitigen Datenschutz-Programme weiter zu optimieren. Ebenfalls ausbaufähig ist aus Sicht der befragten Unternehmen das Bewusstsein der Führungsebene über die Vorteile der forensischen Datenanalyse.

„Die Anzahl der Datensätze, mit denen Unternehmen arbeiten, ist noch relativ gering. Dadurch versäumen sie wichtige Möglichkeiten, um schädlichen Fehlentwicklungen in der Organisation vorzubeugen und diese zu bekämpfen. Die Ursache für den großen Nachholbedarf in vielen Firmen: Sie nutzen ungeeignete oder veraltete FDA-Programme und können die vielfältigen Potenziale von Big Data deshalb nur unzureichend nutzen“, sagt Bodo Meseke von EY.

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