Elektronik skurril

7 unnötige, aber total coole Maschinen

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Platz 6: Descriptive Camera – ein Bild sagt viel weniger als 1000 Worte

Moderne Digitalkameras geben mit ihren Bildern heute Unmengen an Metadaten aus: Belichtungszeit, Blende, ISO und oft auch die GPS-Daten des Aufnahmeortes. Warum nicht eine Kamera bauen, die auch das eigentliche Motiv des Bildes als Metainformation liefert, dachte sich der IT-Student Matt Richardson aus New York – und legte los. Seine Descriptive Camera druckt eine Beschreibung des aufgenommenen Bildes auf kleinen Thermopapierzetteln aus, ähnlich einer Supermarktrechnung.

Richardson nutzt dazu ein Crowdsourcing auf Basis von Amazons Mechanical Turk API. Es handelt sich dabei laut Wikipedia um einen digitalen Marktplatz für einfache, aber auch komplexere Arbeiten über das Internet, die durch Menschen anstelle von Maschinen ausgeführt werden. Die Namensgebung stammt von einem vorgeblichen Schachroboter aus dem 18. Jahrhundert. Bei der Descriptive Camera wird die Arbeit in der Regel innerhalb von wenigen Minuten erledigt, zu einem Preis von etwa 1,25 US-$.

Wie der historische Schachtürke ist auch die Descriptive Camera in ihrer Kernfunktion nicht wirklich eine Maschine. Dennoch ist es immer wieder faszinierend zuzusehen, wenn die Kamera ein akkurate Beschreibung des Motivs ausspuckt.

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