Trägerfrequenzen bis 5 GHz 16-Bit-Signalgenerator mit einer Modulationsbandbreite von 2 GHz

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 1 min Lesedauer

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Siglent adressiert mit der SDG8000A-Serie die wachsenden Anforderungen in der Breitband-Kommunikation. Die Plattform kombiniert direkte HF-Synthese mit einem hochauflösenden Arbiträrgenerator und bietet Features, die bisher oft dedizierten und teureren Einzelgeräten vorbehalten waren.

Die Signalgeneratoren der SDG8000A-Serie von Siglent liefert eine maximale HF-Ausgangsfrequenz von 5 GHz sowie eine Modulationsbandbreite von 2 GHz.(Bild:  Siglent)
Die Signalgeneratoren der SDG8000A-Serie von Siglent liefert eine maximale HF-Ausgangsfrequenz von 5 GHz sowie eine Modulationsbandbreite von 2 GHz.
(Bild: Siglent)

n der modernen Funk- und Halbleiterentwicklung scheitern Standard-Generatoren oft an der Kombination aus Bandbreite und Speichertiefe. Die SDG8000A-Serie adressiert dies mit bis zu 4 Gpts Waveformspeicher pro Kanal bei 16 Bit vertikaler Auflösung. In der Praxis erlaubt dies die Erzeugung extrem langer, nicht-repetitiver Signalszenarien, wie sie für die Interferenzsimulation oder das Testen von Protokollstacks in der 5G- und Wi-Fi-Kommunikation (bis 2 GHz Bandbreite) nötig sind.

Die SDG8000A-Serie auf einen Blick

- Max. Frequenz: 5 GHz (HF/IQ-Modus)
- Vertikale Auflösung: 16 Bit
- Samplingrate: bis 12 GSa/s (Interpoliert) / 2,5 GSa/s (Echtzeit)
- Speichertiefe: 4 Gpts pro Kanal (ideal für lange Protokoll-Sequenzen)
- Jitter: < 10 ps (rms) dank TrueArb-Technologie
- Kanal-Synchronität: < 15 ps Skew (essenziell für MIMO-Anwendungen)
- Digital-Schnittstelle: Serieller Datenausgang bis 1,25 GBit/s (PRBS)

Vom Verstärker-Test bis zum Radar-Puls

Für die Verstärkercharakterisierung und die HF-Frontend-Validierung ist der integrierte Digitalmodulator entscheidend: Er liefert IQ-modulierte Signale bis 5 GHz direkt am Ausgang, ohne dass externe Mischer die Signalintegrität durch Phasenrauschen oder Amplitudenfehler beeinträchtigen könnten.

Dank der sogenannten TrueArb-Technologie bleibt das Jitter-Verhalten auch bei komplexen Arbiträrsignalen minimal. In Verbindung mit Pulsbreiten von lediglich 250 ps und Multi-Puls-Funktionen eignet sich das System hervorragend für Radar-Anwendungen sowie für Stress-Tests in der Leistungselektronik und Halbleiterentwicklung.

MIMO und High-Speed-Digital-Interfaces

Ein kritischer Punkt bei MIMO-Systemen ist die Phasenstabilität zwischen den Kanälen. Die SDG8000A-Plattform bietet als Vierkanal-Version einen Kanal-Skew von unter 15 ps. Damit lassen sich kohärente Mehrkanalsysteme präzise synchronisieren.

Zusätzlich integriert die Serie Funktionen für die High-Speed-Digitaltechnik: Mit einer seriellen Datenausgabe von bis zu 1,25 Gbps sowie PRBS- und Chirp-Generierung können Entwickler serielle Schnittstellen und Backplanes auf ihre Signalintegrität prüfen. Die Steuerung erfolgt flexibel über LAN, einen integrierten Webserver oder automatisiert in ATE-Umgebungen, wobei ein interner SSD-Speicher schnelle Datenzugriffe auf komplexe Test-Sequenzen sicherstellt. (heh)

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