Auflösung der Materialengpässe in Sicht Würth-Gruppe kratzt an der 20-Milliarden-Umsatzmarke

Von Kristin Rinortner

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Die Würth-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 Umsatz und Gewinn erneut gesteigert: Das Ergebnis liegt mit einem Umsatz von 19,95 Milliarden Euro knapp unter der magischen 20-Milliarden-Marke und ist der höchste in der Unternehmensgeschichte.

20 Mrd. Euro Umsatz 2022: „Wir freuen uns über dieses Rekordjahr“, erklärt der Sprecher der Konzernführung, Robert Friedmann.
20 Mrd. Euro Umsatz 2022: „Wir freuen uns über dieses Rekordjahr“, erklärt der Sprecher der Konzernführung, Robert Friedmann.
(Bild: Würth Gruppe)

Mit 19,95 Milliarden Euro liegt der Umsatz der Würth Gruppe für das abgelaufene Geschäftsjahr nach vorläufigem Zahlen deutlich über dem Vorjahr (2021: 17,06 Milliarden Euro). Das entspricht einem Plus von 16,9 Prozent, währungsbereinigt sind es 15,1 Prozent. Das Betriebsergebnis stieg von 1.270 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 1.500 Millionen Euro.

„Wir bewegen uns in schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen: Der Krieg in der Ukraine, die Material- und Lieferengpässe sowie Preissteigerungen sind nach wie vor herausfordernd“, erklärt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe.

Der Umsatz der Würth-Gruppe in Deutschland stieg auf 7,85 Milliarden Euro (2021: 6,94 Milliarden Euro). Die Würth Gesellschaften im Ausland schnitten mit 12,10 Milliarden Euro (2021: 10,12 Milliarden Euro) ab.

Besonders erfolgreich war der Geschäftsbereich Elektrogroßhandel mit einem Wachstum von 25,0 Prozent. Auch die Elektronik-Gruppe mit ihren Bereichen passive elektronische Bauteile, Leiterplatten sowie elektronische und elektromechanische Lösungen zeigte mit einem Umsatzwachstum von 22,5 Prozent eine sehr robuste Geschäftsentwicklung. Überdurchschnittlich entwickelte sich auch die Division Industrie der Würth-Linie mit 20,1 Prozent Umsatzwachstum.

Der Umsatz im Bereich E-Business wuchs um 21,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was einem Anteil von 20,7 Prozent am Gesamtumsatz entspricht.

Friedmann rechnet damit, dass die aktuellen Herausforderungen auch 2023 Thema sein werden. Es bleibe abzuwarten, wie sich das Konsumverhalten sowie die Energiepreise entwickeln und welche Auswirkung die gelockerte Null-Covid-Strategie Chinas auf die Lieferketten hat.

Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet Friedmann im besten Fall mit einem knapp zweistelligen Umsatzwachstum, beim Betriebsergebnis aus heutiger Sicht nur mit einem leichten Wachstum.

Aktuell arbeiten im Konzern 85.637 Personen, davon 43.297 im Vertrieb. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 26.113 Mitarbeitende. (kr)

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