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So wird Abhör- und Betriebssicherheit gewährleistet
Wireless-Komponenten lassen sich vor unbefugtem Zugriff schützen. Dazu bedienen sie sich der etablierten Standards aus der IT, beispielsweise WEP, WPA, WPA2. Zusätzlich können die Geräte durch eine 128-BIT-AES-Verschlüsselung vor dem Fremdzugriff auf die übertragenen Daten geschützt werden. Eine weitere Hürde ist das von den I/Os zur Signalübertragung benutzte Wireless-Protokoll WIB.
Die Betriebssicherheit wird durch eine sorgfältige Projektierung und theoretische Vorbetrachtung gewährleistet. So ist die Auslegung der Antennen entscheidend für die sichere Übertragung der Daten auch bei schlechten Witterungsbedingungen wie Schnee oder starkem Regen. Die richtige Antenne kann die Gesamtleistung des Funknetzwerks wesentlich verbessern. Sie sorgt für eine verlustarme Übertragung der Energie in die Luft und umgekehrt.
Die redundante Übertragung der Daten mit Handshake (also der Synchronisierung der Systeme nach jedem Übertragungsvorgang durch Quittungssignale) ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für die störungsfreie Funktion des laufenden Betriebs der Anlage. Da die kabellose Datenübertragung Radiofrequenzen nutzt, ist sie unabhängig vom Mobilfunknetz. Damit funktioniert sie auch dann noch zuverlässig, wenn die Mobilfunknetze aufgrund von Überlastung oder anderen Störungen zusammenbrechen. Lediglich die Stromversorgung muss stehen. Übrigens: Wireless-Geräte, die auf Radiofrequenzen senden, sind wesentlich strahlungsärmer als Mobiltelefone.
* * Matthias Holzhausen... ist Produktmanager Wireless-Lösungen bei der Wachendorff Prozesstechnik GmbH & Co. KG, Geisenheim.
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