Elektro-Rennwagen Stuttgarter Studenten wollen Weltrekord brechen

Von dpa

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Schneller als ein Formel-1-Rennwagen: Stuttgarter Studenten wollen mit ihrem E-Rennwagen einen Weltrekord brechen. Ihr Bolide soll dabei in weniger als 1,5 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt werden.

Mit diesem Wagen möchte das Team aus Studenten den Weltrekord brechen.
Mit diesem Wagen möchte das Team aus Studenten den Weltrekord brechen.
(Bild: Greenteam)

Mit einem selbst gebauten Modell wollen Studenten aus Stuttgart den Weltrekord beim Beschleunigen eines Elektro-Rennwagens brechen. Ziel ist es, in weniger als eineinhalb Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde zu kommen. Bei dem Versuch am kommenden Donnerstag auf einem Feuerwehrgelände in Horb am Neckar in Baden-Württemberg geht es dem selbst ernannten Greenteam der Universität Vaihingen auch darum, den Rekord für das schnellst beschleunigende Elektrofahrzeug zurück nach Deutschland zu holen.

Für die Stuttgarter ist das eigentlich nichts Neues, denn der Kampf um die schnellste Zeit ist bereits seit einem Jahrzehnt ein Hin und Her vor allem zwischen den Teams aus Vaihingen und Zürich. Den Rekord hatten die Stuttgarter schon zwei Mal inne - und stets konnten die Schweizer die Leistung unterbieten.

"Wir sind äußerst motiviert und haben so viel Zeit und Kraft in das Projekt investiert, dass wir fest davon überzeugt sind, den Weltrekord brechen zu können", erklärte der erste Vorsitzende des Fördervereins Greenteam Uni Stuttgart, Pavel Povolni. Das Greenteam wurde 2009 gegründet und nimmt regelmäßig an dem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studierende "Formula Student" teil. In dieser speziellen Rennklasse konnte das Team auch schon mehrere Erfolge einfahren. In einem Video zeigt Greenteam ihren Rekordversuch aus dem Jahr 2015. Damals gelang es den Stuttgartern das E-Rennauto in 1,779 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen.

Technische Details

Der aktuelle Bolide für die Saison 2021/2022 bringt nur 174 Kilogramm auf die Waage und verfügt mit einer Kapazität von 7,55 kWh und einer Leistung von 4x34,5 kW über die nötige Power für den Rekordversuch. Weitere Highlights des Fahrzeugdesigns sind ein eigenentwickeltes Sensorik- und Batteriemanagement-System, der Allrad-Antrieb mit Planetengetriebe sowie ein entkoppeltes Feder-Dämpfer-System mit Stahl-Hubfeder und Luft-Rollfeder.

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