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Die reale Umsetzung der Stromversorgungsschaltung ist in Bild 4 zu sehen. Eine hohe Schaltfrequenz und fortschrittliche Regelungsmethoden führen zu erheblichen Verbesserungen gegenüber früheren Steckernetzteilen. Anstatt einer fest vorgegebenen Eingangsspannung ist die Schaltung jetzt für alle gängigen Netzspannungen geeignet, und die früher bei 1 W liegende Leistungsaufnahme ohne Last ist auf unter 30 mW gesunken.
Der vormals im Bereich von 50 % angesiedelte Wirkungsgrad beträgt jetzt mit Diodengleichrichtung ca. 80 % und mit Synchrongleichrichtung mehr als 85 %. Auch die Abmessungen und die Formgestaltung wurden deutlich verbessert.

Angesichts der fast zwei Milliarden Mobiltelefone, die jährlich neu in die Hände der Konsumenten gelangen, ergibt dies eine Energieersparnis, die der Kapazität von ein paar Dutzend Kraftwerken entspricht. Genauere Informationen über einige neue Ladegeräte-Designs finden Sie auf www.ti.com/pmp4335-ca, www.ti.com/pmp7389-ca und www.ti.com/pmp8286-ca. Im nächsten Power-Tipp geht es um die Simulation der Regelschleife eines Netzteils.
Weitere Informationen zu dieser und anderen Power-Lösungen finden Sie auf www.ti.com/power-ca sowie unter elektronikpraxis.de/power-tipps.
* Robert Kollman ist Senior Applications Manager und Distinguished Member of Technical Staff bei Texas Instruments.
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