LED-Scheinwerfer Hella steigert Auftragsvolumen seiner chipbasierten Scheinwerfertechnik

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Ein Auftragsvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro kann Hella bei seiner chipbasierten Scheinwerfertechnik verzeichnen. Bis zu 25.000 LED-Pixel pro Chip stehen für hochauflösende Lichtfunktionen bereit.

Durch die individuelle Ansteuerung von bis zu 25.000 Pixeln pro LED kann eine Vielzahl hochauflösender Lichtfunktionalitäten realisiert werden, beispielsweise die Projektion von Schutzzonen.
Durch die individuelle Ansteuerung von bis zu 25.000 Pixeln pro LED kann eine Vielzahl hochauflösender Lichtfunktionalitäten realisiert werden, beispielsweise die Projektion von Schutzzonen.
(Bild: Hella)

Chipbasierte Scheinwerfer sorgen auf Straßen für Sicherheit: Mit speziellen LED-Chips ist es möglich, bis zu 1.024 einzelne Lichtpunkte anzusteuern. Dabei sind die Chips nicht viel größer als ein Fingernagel. Drei solche Chips kombiniert erlauben eine Auflösung von 3.072 Pixel je Scheinwerfer.

Hella ist in Deutschland ein Hersteller solcher chipbasierten Scheinwerfer. Unter der Dachmarke FORVIA baut das Unternehmen seinen Standort Lippstadt aus und fertigt die weltweit erste Serienproduktion für seine Scheinwerfer mit der Bezeichnung „Solid State Lighting Technologie High Definition“.

Aufträge für die chipbasierten LED-Scheinwerfer kommen nicht nur von deutschen, sondern auch von europäischen Premium-Automobilhersteller. Das Auftragsvolumen bei den Kundenprojekten beziffert Hella auf ein Gesamtvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro.

Das steckt hinter der SSL-HD-Technologie

Möglich sind auch Lichtteppiche, beispielsweise als Coming-Home/Leaving-Home-Szenario.
Möglich sind auch Lichtteppiche, beispielsweise als Coming-Home/Leaving-Home-Szenario.
(Bild: Hella)

Mit der SSL-HD-Technologie bietet Hella kleine, individuell schaltbare LED-Pixel auf einem Treiberchip. Durch Ansteuern der einzelnen Pixel lässt sich das Lichtbild auf der Straße direkt an der Lichtquellenoberfläche erzeugen und über ein mehrstufiges Optiksystem auf die Straße projizieren. Die höhere Pixelzahl und die vergrößerte lichtemittierende Oberfläche erlaubt neue Anwendungen mit höherer Lichtqualität und -leistung.

Die Technologie bietet die Grundlage für frei programmierbare Lichtfunktionen. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie optische Fahrspurmarkierungen oder auch weitere Individualisierungsmöglichkeiten, wie Begrüßungs-/Verabschiedungs-Animationen oder Kommunikationsfunktionalitäten, lassen sich durch die digitale Pixelumschaltung umsetzen. Laut Hella lassen sich bis zu 25.000 Pixel pro LED individuell schalten. Damit stehen hochauflösende Lichtfunktionen zur Verfügung.

Lichttechnik weiter miniaturisiert

Bei der SSL-HD-Technologie hat Hella gemeinsam mit Partnern die Lichtquelle weiter miniaturisiert. Durch den deutlich geringeren Bauraumbedarf bietet sie Automobilherstellern zusätzliche Freiheitsgrade bei der Scheinwerferintegration sowie der Fahrzeuggestaltung.

Durch die softwarebasierte Ansteuerung der Lichtpunkte lässt sich zugleich das umgesetzte „Weltscheinwerfer-Prinzip“ realisieren. Das bedeutet: Alle erforderlichen Anpassungen an den Scheinwerfer, beispielsweise aufgrund regionalspezifischer Anforderungen wie Rechts- und Links-Verkehr, können in einem baugleichen Lichtmodul ausschließlich rein digital abgebildet werden.

Eine Vielfalt aus bis zu zwölf technisch unterschiedlichen Varianten des Scheinwerfers entfällt somit. Das kann auf Kundenseite Entwicklungskosten und Investitionsaufwände um rund die Hälfte reduzieren.

Hella will nach eigenen Angaben das Scheinwerfersystem bis zum Jahr 2025 in allen Regionen weltweit auf die Straße bringen.

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