Verbindungstechnik Harting 2022: Die Umsatzmilliarde ist überschritten

Aktualisiert am 13.12.2022 Von Kristin Rinortner

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Die HARTING Technologiegruppe hat mit einem Umsatzsprung von 22 Prozent die Milliarde für das Geschäftsjahr 2022 erstmalig geknackt. Wachstumstreiber waren Megatrends wie die industrielle Transformation, Digitalisierung und Dekarbonisierung.

Umsatzsprung auf die Milliarde Euro: Die Familie Harting und der Vorstand der HARTING Technologiegruppe freuen sich über das, trotz schwieriger Umstände, starke Umsatzwachstum im Jahr 2022.
Umsatzsprung auf die Milliarde Euro: Die Familie Harting und der Vorstand der HARTING Technologiegruppe freuen sich über das, trotz schwieriger Umstände, starke Umsatzwachstum im Jahr 2022.
(Bild: Harting)

Die Verbindungstechnik-Branche boomt: Die HARTING Technologiegruppe hat trotz widriger Rahmenbedingungen einen Meilenstein in ihrer 77-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt: zum ersten Mal wurde die Euro-Milliarde beim Umsatz überschritten. Der Umsatz sprang um 21,8 % (190 Mio. €) auf 1.059 Mio. € – gegenüber 869 Mio. € im Vorjahr. Das Wachstum kam dabei aus allen Regionen und Märkten, so das Unternehmen.

„Wir haben unsere Ziele erreicht“, freut sich Philip Harting, CEO der HARTING Technologiegruppe. Vor einem Jahr hatte er ein zweistelliges Wachstum für möglich gehalten.

Als Wachstumstreiber wirkten neben Nachholeffekten infolge der Corona-Pandemie vor allem die industrielle Transformation, die fortschreitende Digitalisierung und die Entwicklung energieeffizienter Produktionstechnologien und Produkte.

Philip Hartings Dank galt nicht nur den Mitarbeitern für ihr Engagement, sondern auch der ersten (Wilhelm und Marie Harting) und zweiten Generation (Dietmar und Margrit Harting) des Familienunternehmens. „Ohne die Innovation der 1. Generation, die Internationalisierung der 2. Generation wäre die erfolgreiche Entwicklung der 3. Generation nicht möglich gewesen.“

Europa ist stärkster Markt

In Deutschland stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 270 Mio. €. Die Region EMEA legte um 17 Prozent auf 373 Mio. € Umsatz zu. Noch kräftiger wuchsen die Regionen Asien/Pazifik um 25 Prozent auf 269 Mio. € und Americas um satte 57 Prozent auf 147 Mio. € Umsatz. Der Personalstand erhöhte sich im Wesentlichen durch den Ausbau der Werke in Mexiko, Rumänien und USA um 256 Mitarbeitende auf 6.446 Beschäftigte. Die Zahl der Mitarbeitenden in Deutschland blieb nahezu konstant (+ 0,5 Prozent).

Philip Harting sieht das Unternehmen gut aufgestellt. „Wir werden weiterhin die Stärkung unseres globalen Footprints in den Fokus rücken.“ So investierte die Unternehmensgruppe in den Aus- und Neubau ihrer Werke in Rumänien, USA, Mexiko und Indien sowie in die Digitalisierung und zusätzliche Entwicklungskapazitäten zur Stärkung des Kerngeschäfts.

Auch für das Jahr 2022/23 sind Investitionen in Höhe von rund 80 Mio. € vorgesehen. Bis 2030 will das Unternehmen an allen Produktionsstandorten weltweit klimaneutral sein und den Carbon-Footprint für alle vor- und nachgelagerten Prozesse um 50 Prozent senken

Verhaltene Wachstumsprognose für 2022/23

Für das Geschäftsjahr 2022/23 sind die Wachstumserwartungen angesichts der inflationär-rezessiven Wirtschaftsentwicklung und Material- und Energieknappheit deutlich gedämpfter. Entscheidend werde sein, wie sich die Energie- und Materialpreise entwickelten. Diese belasteten das Investitionsklima. Der Ukraine-Krieg sowie die Spannungen um Taiwan und die eklatanten Materialengpässe täten ein Übriges. „Wir erwarten eine Seitwärtsbewegung und werden auch dafür hart arbeiten müssen, um unser diesjähriges Ergebnis zu bestätigen“, so Philip Harting. (kr)

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