Stromversorgung für Bahntechnik Gehäusekompatibler DC/DC-Wandler erleichtert Redesigns

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ein überarbeiteter galvanisch getrennter DC/DC-Wandler soll den Austausch in bestehenden Bahnplattformen ohne Änderungen an der Mechanik vereinfachen. Das Gerät vereint einen weiten Eingangsspannungsbereich mit integrierten EMV-Maßnahmen, Schutzfunktionen und einer Netzausfallüberbrückung.

Der 60-Watt-DC/DC-Wandler HFBC60-W/Ks von Fortec Power soll durch sein unverändertes Gehäuseformat Redesigns und Austauschprojekte erleichtern.  (Bild:  Fortec Power)
Der 60-Watt-DC/DC-Wandler HFBC60-W/Ks von Fortec Power soll durch sein unverändertes Gehäuseformat Redesigns und Austauschprojekte erleichtern.
(Bild: Fortec Power)

Fortec Power hat den galvanisch getrennten DC/DC-Wandler HFBC60-W/Ks für Bahnanwendungen überarbeitet. Das Modell behält sein bisheriges Gehäuseformat bei, verfügt jedoch über eine neue interne Elektronik. Damit soll der Wandler sich für Redesigns oder als Austauschlösung in bestehenden Plattformen eignen. Bei einer Ausgangsleistung von 60 W deckt er Eingangsspannungen von 24 V bis 110 V ab und erfüllt laut Hersteller die Bahnnormen EN 50155 sowie EN 50121-3-2.

Gehäusekompatibles Update für Bahnplattformen

Mit Abmessungen von 113 mm × 46 mm × 35 mm ist der HFBC60-W/Ks für Anwendungen mit begrenztem Bauraum vorgesehen. Das unveränderte Gehäuseformat soll es Entwicklern ermöglichen, vorhandene Konstruktionen weiterzuverwenden und den Aufwand bei der mechanischen Integration zu begrenzen.

Der Wandler deckt Nenneingangsspannungen von 24 bis 110 VDC mit einer Toleranz von ±40 % ab. Dadurch kann ein Gerät unterschiedliche Bordnetzspannungen abdecken, was Plattformkonzepte und das Variantenmanagement vereinfachen soll. Ausgangsseitig stehen Varianten mit 5, 12 und 24 VDC zur Verfügung. Für Anwendungen mit höherem Leistungsbedarf nennt Fortec Power außerdem kompatible Varianten mit 100 W Ausgangsleistung.

Die für Bahnanwendungen relevanten Anforderungen an Störaussendung und Störfestigkeit sowie an Burst- und Surge-Ereignisse sind nach Angaben des Herstellers bereits im Gerät berücksichtigt. Dadurch kann sich der Aufwand für zusätzliche externe EMV-Maßnahmen im Design-in reduzieren. Eine integrierte Netzausfallüberbrückung von 10 ms soll die Ausgangsversorgung bei kurzzeitigen Spannungseinbrüchen stabilisieren.

Schutzfunktionen und thermische Auslegung

Eine aktive Einschaltstrombegrenzung und ein aktiver Verpolschutz sollen das System beim Anschluss und im laufenden Betrieb absichern. Hinzu kommen Schutzfunktionen gegen Überstrom, Überspannung und Übertemperatur. Sie sollen Last, Verkabelung und nachgelagerte Baugruppen im Fehlerfall schützen.

Bei 60 W Ausgangsleistung erreicht der Wandler laut Hersteller einen Wirkungsgrad von bis zu 91 %. Er soll unter den Temperaturklassen OT4, ST1 und ST2 sowie über den gesamten zulässigen Eingangsspannungsbereich ohne Leistungsreduzierung arbeiten. Für das Wärmemanagement sollen natürliche Konvektion und die thermische Ankopplung an die Montagefläche ausreichen.

Leiterplatte und Vergussmaterial erfüllen nach Herstellerangaben die Anforderungen der EN 45545-2 in der Gefährdungsstufe HL3. Damit ist der Wandler auch für Bahnkonzepte mit erhöhten Anforderungen an das Brandverhalten ausgelegt.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung