Housing-Lösungen

Elektronikkomponenten sicher mit dem Laser kapseln

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Beim Laser-Kunststoffschweißen lassen sich Fügezustände bereits im Prozess detektieren. Neben einer Gut-/Schlecht-Unterscheidung kann das Verfahren in einigen Fällen Abweichungen der Vorprozesse oder der Materialeigenschaften selbständig ausgleichen.

Schweißen auf Anschlag: Der Laserstrahl schmilzt eine Schweißkontur ab, bis ein vorgegebener Setzweg erreicht ist. Wird diese Setzung innerhalb eines definierten Zeitraums erreicht, liegt ein Gutteil vor.

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Pyrometerkontrolle: Ein Sensor erfasst die Wärmeentwicklung im Umfeld der Schweißnaht. Werden eine untere oder eine obere Schranke überschritten, liegen zum Beispiel veränderte Materialparameter, Verschmutzungen in der Schweißnaht oder Beschädigungen des Gehäusekörpers vor.

Reflektionsdiagnostik: An Grenzflächen nimmt der Reflektionsgrad für eingestrahltes Licht unterschiedlicher Wellenlänge zu. Ist eine Schweißung erfolgreich, weist das Bauteil in der Schweißnaht mindestens eine Grenzfläche weniger auf als ein ungeschweißter Abschnitt.

Optische Überwachung: Ein optisches System erkennt zuverlässig Verbrennungen, die durch Verunreinigungen im oder auf dem Material entstehen. Auf diese Weise lassen sich auch Blasen in der Schweißnaht feststellen.

Leckage-Messungen, Berstdruck-Prüfungen sowie ausführliche Untersuchungen unter dem Mikroskop haben die homogene Materialverbindung durch das Laserschweißen bestätigt.

* Malte Borges ist PR-Referent für Produktkommunikation beim Garbsener Lasertechnikspezialisten LPKF (www.lpkf.de).

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