Stromversorgungen Digital konfigurierbare DC/DC-Wandler reduzieren Variantenaufwand

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Digitale Konfigurierbarkeit kann den Variantenaufwand in industriellen Stromversorgungen erheblich senken, denn dann müssen für unterschiedliche Spannungsebenen nicht eigene Wandler vorgehalten werden. Ein digital konfigurierbarer DC/DC-Wandler schafft Abhilfe.

Die Elec-Con Technolgy GmbH, stellt mit der DCBBadj-Plattform neue, digital konfigurierbare DC/DC-Wandler vor, die dem Anwender eine einfache und präzise Anpassung an verschiedene Spannungslevel ermöglicht.(Bild:  Elec-Con)
Die Elec-Con Technolgy GmbH, stellt mit der DCBBadj-Plattform neue, digital konfigurierbare DC/DC-Wandler vor, die dem Anwender eine einfache und präzise Anpassung an verschiedene Spannungslevel ermöglicht.
(Bild: Elec-Con)

Im Alltag zeigt sich der Vorteil eines digital konfigurierbaren DC/DC-Wandlers vor allem dort, wo unterschiedliche Spannungsebenen, Varianten oder Gerätekonfigurationen zusammenkommen. Entwickler und Fertiger etwa müssen nicht für jede Ausgangsspannung einen eigenen Wandler auswählen, bevorraten und dokumentieren, sondern können stattdessen Spannung, Strombegrenzung, Warnschwellen und Schnittstellenparameter per Software einstellen.

Das erleichtert Prototyping, Serienanläufe und Service, weil Konfigurationen gespeichert, auf weitere Geräte übertragen und im Betrieb überwacht werden können. Statt Hardwarevarianten zu verwalten, wird ein Teil der Anpassung in die Software verlagert. Einher geht das mit weniger Lageraufwand, kürzeren Umrüstzeiten und besserer Nachvollziehbarkeit im Feld.

Elec-Con Technology stellt mit der DCBBadj-Plattform digital konfigurierbare DC/DC-Wandler für industrielle Anwendungen vor. Der DCBBadj-120 ist für Eingangsspannungen von 8 bis 60 V ausgelegt. Ausgangsspannungen von 2 bis 30 V lassen sich per PC-Software einstellen. Der Wandler liefert bis zu 10 A Ausgangsstrom beziehungsweise 120 W Leistung. Der maximale Wirkungsgrad liegt nach Herstellerangaben bei bis zu 97 Prozent.

Die Plattform basiert auf einer Four-Switch-Buck-Boost-Topologie. Damit kann der Wandler je nach Betriebszustand sowohl höhere als auch niedrigere Ausgangsspannungen bereitstellen. Für Anwender ist vor allem die softwareseitige Anpassung interessant: Über die PC-Software lassen sich unter anderem Ausgangsspannung, Strombegrenzung, Warnschwellen und I²C-Parameter konfigurieren.

Zusätzlich unterstützt die Plattform ein Echtzeit-Monitoring von Spannung, Strom, Temperatur und Fehlerstatus. Konfigurationen können im JSON-Format gespeichert und auf weitere Geräte übertragen werden. Das ist vor allem für Serienfertigung, Prüfaufbauten oder automatisierte Systeme interessant, bei denen identische Einstellungen mehrfach ausgerollt werden müssen.

Als Einsatzbereiche nennt Elec-Con industrielle Steuerungen, Feldbusse, Industrie-PCs, Telekommunikationssysteme, USV-Anlagen sowie Entwicklungs- und Laborsysteme. Schutzfunktionen gegen Überstrom, Kurzschluss, Übertemperatur sowie Über- und Unterspannung sollen den Betrieb absichern. (sb)

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