Digital Power Controller

Die Vorteile der digital geregelten Stromversorgung

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Vorteile von Digital Power in einem Leistungswandlermodul

Bild 1 (Aufsicht): Das linke Modul verwendet eine standardgemäße Analogregelung. Das rechte Modul nutzt den digitalen Power-Management-Baustein ZL2005 der Intersil-Zilker Labs. (Archiv: Vogel Business Media)

Die Bilder 1 (Aufsicht) und 2 (Unteransicht) verdeutlichen in einem Vergleich zweiter Leistungswandler von Ericsson Power Modules die Vorteile von Digital Power. Das linke Modul verwendet eine standardgemäße analoge Regelung. Das rechte Modul unterstützt den gleichen Versorgungsstrang, nur mit der digitalen Regelung und dem digitalen Power Management ZL2005 der Intersil-Zilker Labs.

Bild 2 (Unteransicht): Hier entfallen im rechten Modul nicht nur zwei Drittel der Bauteile, es gibt auch mehr Leistungsmerkmale und einen höheren Wirkungsgrad (Archiv: Vogel Business Media)

Hier entfallen nicht nur zwei Drittel der Bauteile, es stehen auch wesentlich mehr Leistungsmerkmale zur Verfügung; der Wirkungsgrad ist höher und auch die Flexibilität. Man stelle sich vor, dass sich fast 40 Bauteile mit einem 6 mm x 6 mm IC im QFN-Gehäuse ersetzen lassen – ein hervorragendes Beispiel für die Vorteile von Digtial Power.

Mit der Integration nichtflüchtigen Speichers, universeller I/Os, eines Mikrocontrollers und einer speziellen DPWM-Zustandsmaschime ergeben sich zahllose Möglichkeiten hinsichtlich der Spezifizierung für eine bestimmte Applikation oder sogar Anwendungsbereiche.

Dies trifft auf die zweite Generation der Digital Power Controller der Intersil-Zilker Labs zu. Der im letzten Jahr vorgestellte ZL2006 ist das erste Mitglied dieser neuen Baureihe. Allein in diesem Jahr werden mehr als ein halbes Dutzend Derivate dieser Generation am Markt eingeführt. Die entsprechenden Firmware-Revisionen erfüllen dabei die Anforderungen verschiedener Anwendungen. Die neuen Produkte bieten u.a. einen parallelen oder seriellen Kommunikationsbus oder eine umgestaltete Pinbelegung, die mehr Auswahl von pin-gebundenen Leistungsmerkmalen ermöglicht.

Wollte ein Entwickler in der Vergangenheit ein kundenspezifisches Bauteil in seine Anwendung integrieren, hätte er vielleicht einen Halbleiterhersteller gefunden, der einen IC-Spin innerhalb eines Jahres durchgeführt hätte – was wesentlich länger als der Designzyklus einer Stromversorgung ist. Dies würde auch nur dann ausgeführt werden, wenn die Bestellmenge groß genug ausfällt. Mit einem Firmware-basierten Derivat lassen sich solche kundenspezifischen Bauteile innerhalb von Wochen verwirklichen. Ein Beispiel gelang mit dem ZL2008: der Controller sollte Flexibilität über Pin-Strapping anstelle einer digitalen Schnittstelle bieten.

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