Im Oktober 2026 startet in Stuttgart die EFX – Expo for Electronics Manufacturing. Die neue Messe richtet sich an die gesamte Elektronikfertigungsbranche und stellt nicht einzelne Technologien, sondern die komplette Prozesskette und ihre Wechselwirkungen in den Mittelpunkt.
Über 100 Aussteller haben bereits zur EFX zugesagt.
(Bild: Landesmesse Stuttgart)
Haben Sie im Oktober schon etwas vor, abgesehen davon natürlich, dass Sie den 1. Oktober 2026 hoffentlich für den EMS-Tag geblockt haben. Denn im Oktober findet ebenfalls die EFX – Expo for Electronics Manufacturing statt, die erstmals ihre Tore in Stuttgart öffnet. Anders als bisherige Fachmessen konzentriert sich die neue Veranstaltung nicht ausschließlich auf große Ausstellungen in großen Hallen oder auf einzelne Technologien beziehungsweise Marktsegmente, sondern auf die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronikfertigung und deren Zusammenspiel.
Entsprechend bunt und vielfältig sind die bereits über 100 angemeldeten Unternehmen, die Sie auf der Messe Stuttgart empfangen werden, aus den Bereichen Bauelemente, Leiterplatten, Aufbau- und Verbindungstechnik (SMT, THT), Advanced Packaging, Materialien, Test und Inspektion, Software, Smart Manufacturing und Electronic Manufacturing Services (EMS).
Prozessübergreifende Vernetzung als Antwort auf aktuelle Herausforderungen
Das Ziel der EFX ist es, auf diesem Wege die Wechselwirkungen entlang der Prozesskette sichtbar zu machen und den Austausch über bestehende Branchengrenzen hinweg zu fördern. Die Branche sei zwar gut vernetzt, jedoch häufig innerhalb klar definierter Strukturen, heißt es von den Veranstaltern. Für aktuelle Herausforderungen wie Resilienz, stabile Lieferketten und technologische Souveränität reiche das nicht mehr aus. Die EFX schafft deshalb bewusst einen offenen Raum, in dem sich die gesamte Wertschöpfungskette begegnet – merken Sie sich den 6. bis 8. Oktober in der Messe Stuttgart vor!
Ein zentraler Treiber bleibt die fortschreitende Miniaturisierung. Bauteile bis hinunter zu 01005 sowie erste Anwendungen noch kleinerer Bauformen ermöglichen hohe Packungsdichten, erhöhen jedoch gleichzeitig die Anforderungen entlang der gesamten Prozesskette. Vom Layout über Lotpastendruck und Bestückgenauigkeit bis zu Inspektion und Test entstehen enge Wechselwirkungen, die nur im Zusammenspiel beherrschbar sind.
Smart Manufacturing und klassische Prozessbereiche
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf digitalisierter und vernetzter Produktion. Daten aus Inspektion, Test und Maschinen werden zunehmend integriert und übergreifend ausgewertet, um Prozessfenster stabil zu halten, Ursachen schneller zu identifizieren und Linien effizienter zu betreiben. Elektronikfertiger investieren hierfür in automatisierte und digital vernetzte Produktionsumgebungen – von integrierter Liniensteuerung über automatisierte Materiallogistik bis zur durchgängigen Datennutzung.
Auch klassische Prozessbereiche wie die Löttechnik werden bewusst im Kontext der gesamten Fertigungslinie betrachtet. Lötprozesse und Materialien bestimmen maßgeblich die Prozessstabilität und Zuverlässigkeit elektronischer Baugruppen. Bereits geringe Abweichungen im Prozessfenster können direkte Auswirkungen auf Qualität und Ausfallraten haben.
Fachprogramm mit Fokus auf strategische Themen
Über 100 Aussteller haben bereits zur EFX zugesagt - der geplante Aufbau des Events.
(Bild: Landesmesse Stuttgart)
Das Rahmenprogramm der EFX geht über klassische Produktvorträge hinaus. Fachvorträge, Panels und Start-up-Pitches beleuchten zentrale Themen wie künstliche Intelligenz in der Fertigung, Supply-Chain-Resilienz, Cyber Security und Kreislaufwirtschaft. Weiterhin rücken Chiplet-Technologien und moderne Beschaffungsstrategien in den Fokus – von Predictive-Maintenance-Ansätzen bis zur automatisierten Fehleranalyse. Programmformate wie Guided Tours und Themenschwerpunkte zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Automatisierung machen Zusammenhänge deutlich.
EMS als Bindeglied zwischen Entwicklung, Produktion und Supply Chain
Electronic Manufacturing Services (EMS) nehmen auf der EFX eine besondere Rolle ein. Sie übernehmen für ihre Kunden die Fertigung elektronischer Baugruppen und Systeme – von der Prototypenfertigung bis zur stabilen Serienproduktion – und integrieren dabei Komponenten, Prozesse und Technologien zu funktionierenden Gesamtlösungen. Als Bindeglied zwischen Entwicklung, Produktion und Supply Chain bewegen sie sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette und machen deren Zusammenspiel in der Praxis sichtbar. Die EFX bietet ihnen eine Plattform, auf der genau diese Rolle im direkten Austausch mit Technologieanbietern, Partnern und Kunden deutlich wird.
Stand: 08.12.2025
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Event-Tipp
Das Managementtreffen für die EMS-Branche
Der EMS-Tag gilt als eines der wichtigsten Managementtreffen der Branche, bei dem aktuelle Veränderungen, erfolgversprechende Strategien, generelle Managementfragen und wichtige technologische Entwicklungen in der Elektronikwelt analysiert und diskutiert werden. Das Programm bietet praxisorientierte Vorträge und interessante Einblicke in den EMS-Markt.
Die EFX macht die Prozesskette der Elektronikfertigung auch über Sonderschauformate erlebbar. Die EFX-Rallye führt Besucherinnen und Besucher in mehreren Stationen durch einzelne Prozessschritte, hinterlegt mit kurzen Videos. In der EFX Academy wird das Zusammenspiel aller Komponenten am Beispiel eines Fahrzeugs mit 48-V-Motor-Generator inklusive Inverter ganzheitlich dargestellt. So wird deutlich, wie vielfältige Technologien und Prozessschritte ineinandergreifen und welchen Einfluss Elektronik auf Funktionalität, Design und Leistungsfähigkeit moderner Anwendungen hat. (sb)