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LED, Optik und Kühlkörper aus einer Hand
Eine optimale Effizienz lässt sich nur dadurch erreichen, dass sowohl die Stromversorgung, als auch die Kühlkomponenten und Optik optimal auf die LED angepasst werden. Das garantiert Effizienzsteigerungen bis 30%. Von Endrich kommt ein abgestimmtes Lieferprogramm von High-Power-LED bis komplette Beleuchtungssystemen, bestehend aus LED, Optik, Kühlkörper und Vorschaltgerät.
Unter anderem vertritt Endrich die niederländische Firma LumoTech in Deutschland, Österreich und der Schweiz. LumoTech hat sich auf LED-Netzteile mit Ausgangsleistungen bis 40 W spezialisiert. Diese Netzteile haben einen Wirkungsgrad bis 90% und einen Powerfaktor von 0,97. Doch entscheidend ist die erwartete Lebensdauer, die aufgrund sorgfältiger Materialauswahl mit 50.000 h angegeben werden kann, Testverfahren haben dies ergeben. Damit sind diese Netzteile optimal geeignet, LEDs so effizient und langlebig wie möglich zu betreiben.
Der Einfluß der Linse auf die LED

Durch eine optimale Anpassung der Linse an die LED kommt es zu einem signifikanten Unterschied in der Lichtausbeute in der gewünschten Richtung. Im Fall der roten Kurve wird das Licht entweder gar nicht in die Linse eingekoppelt, sondern lediglich reflektiert, oder es wird in eine andere als die gewünschte Richtung gestreut.
Nur 20% der elektrischen Energie einer LED wird in sichtbares Licht umgewandelt

Aus ihr geht hervor, dass bei größeren Leistungen ein immer kleinerer Wert Rthermal heatsink entsteht und somit ein immer größerer Kühlkörper verwendet werden muss, damit das System stabil bleibt und eine entsprechend Lebensdauer erreicht wird. Während Tjunction, die maximale erlaubte Sperrschichttemperatur, und Tambient (Außentemperatur) nur bedingt beeinflussbar sind, muss deshalb Rthermal total möglichst klein gehalten werden, damit ein kleiner und somit auch kostengünstiger Kühlkörper zum Einsatz kommen kann.
Verbesserte Wärmeleitung im Kühlkörper eine LED


Für höhere Leistungsbereiche wurde eine Kupferplatine zur Kühlung entwickelt, die als Wärmespreizung dient und eine einfache mechanische Einbindung in die Applikation unterstützt. Die elektrische Anbindung kommt über Poke in Connectors zustande.
Um den Rthermal-PCB-Wert zu verkleinern gibt es noch weitere Methoden: das Sinterverfahren. Dieses Verfahren ermöglicht eine direkte Verbindung der High-Power-LED auf einem Aluminium-Kühlkörper. Zudem kann das Wärmemanagement bei Bedarf auch durch elektrische Regelkreise, beispielsweise Stromreduzierung bei erhöhter Temperatur, unterstützt werden
Junction-Temperatur als wichtiges Kriterium einer LED
Jede High-Power-LED muss in der jeweiligen Applikation ausreichend getestet werden, um sicher zu stellen, dass eine ausreichende Kühlung erfolgt und die LED unterhalb der erlaubten Tjunction (Tj) betrieben wird. Zu der gemessen Temperatur Tc an der LED muss noch das Produkt aus Wärmewiderstand der LED Rj und Leistung Pd hinzu addiert werden: Tj = Tc + Rj * Pd.
Zusammen mit seinen Systempartnern kann Endrich kundenspezifisch angepasste Lösungen anbieten, damit auch LEDs mit sehr hohen Leistungen in einem stabilen Prozess betrieben werden können. Da unterschiedliche Beleuchtungsanforderungen der Kunden unterschiedliche Lösungen erfordern, hat Endrich sich in den letzten Jahren vom reinen LED-Anbieter zum Systemhaus für High-Power-LEDs und deren optimierte Gesamtlösungen entwickelt.
* * Albrecht Lohrer ist Senior Product Manager LED bei Endrich Bauelemente Vertrieb in Nagold
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