Akku-Recycling Aus Elektroauto-Batterien werden Industriestromspeicher

Fenecon hat den Grundstein seines neuen Produktionsstandorts in Iggensbach in Bayern gelegt. Das niederbayerische Unternehmen geht damit einen Schritt weiter in Sachen Nachhaltigkeit: Künftig fertigt Fenecon dort auch Industriespeicher aus neuen und gebrauchten Elektroautobatterien.

Spatenstich mit hochkarätigen Vertretern der Politik auf Bundes- und Landesebene.
Spatenstich mit hochkarätigen Vertretern der Politik auf Bundes- und Landesebene.
(Bild: Christian Haasz/Fenecon)

Das Projekt, dessen Investitionssumme in der ersten Ausbaustufe insgesamt rund 22 Millionen Euro beträgt, erhält 1,7 Millionen Euro der Wirtschaftsförderung Bayern und 4,5 Millionen Euro aus dem EU Innovation Fund.

Bereits seit 2017 stellt Fenecon große Containerspeicher aus Elektrofahrzeugbatterien her. Die Kleinserienproduktion findet aktuell noch im Werk in Künzing statt; die Industrialisierung zur Großserie soll dann ab Ende 2023 in der CarBatteryReFactory in Iggensbach erfolgen.

Politik würdigt innovative Fabrik und Fenecon-Engagement

Beim Spatenstich waren hochkarätige Vertreter der Politik auf Bundes- und Landesebene vertreten, darunter die MdB Rita Hagl-Kehl (SPD) und Muhanad Al-Halak (FDP) sowie Rosi Steinberger (Die Grünen, Bayerischer Landtag). In ihren Ansprachen richteten Landrat Bernd Sibler (Landkreis Deggendorf) und der Erste Bürgermeister Wolfgang Haider (Iggensbach) das Augenmerk auf das innovative Potenzial der CarBatteryReFactory.

Bürgermeister Wolfgang Haider: „Wir in Iggensbach und ich als Bürgermeister sind wirklich stolz, dieses innovative Unternehmen Fenecon hier in Iggensbach begrüßen zu dürfen. Ein Unternehmen der Zukunft, ein Unternehmen für die Zukunft, das viele lukrative und zukunftsträchtige Arbeitsplätze der verschiedensten Kategorien anbieten wird. Ein Unternehmen, das die Energiewende zielstrebig umsetzt.“

Landrat Bernd Sibler: „Franz-Josef Feilmeier hat eine Struktur gefunden, um mit klugen Köpfen und innovativen Ideen Zukunft zu gestalten. Und um Antworten auf die Bedingungen geben zu können, die die Energiewende einfach erforderlich machen. Und das liefert Fenecon.“

„Die Anerkennung der Europäischen Union und die Förderung aus dem bayerischen Wirtschaftsministerium machen dieses innovative Projekt einer industrialisierten Fertigung für den Übergang von der Mobilbatterie zur Stationärbatterie erst möglich“, sagt Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer von Fenecon. „Wir sind stolz darauf, die 100-Prozent-Energiewende mit dieser überaus sinnvollen Zweitnutzung von E-Autobatterien weiter voranzutreiben und in Deutschland dringend benötigte Stromspeicherkapazitäten zu schaffen. Dies ist ein wichtiger Tag – für uns, die Region und die Energiewende.“

Große Beteiligung an der Bürgerinformationsveranstaltung.
Große Beteiligung an der Bürgerinformationsveranstaltung.
(Bild: Christian Haasz/Fenecon)

Auf den Spatenstich folgte am Abend eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Bau der CarBatteryReFactory in Iggensbach. Weit über 200 Menschen aus der ganzen Region interessierten sich für den Vortrag von Franz-Josef Feilmeier.

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