gesponsertWarum der Support die Farbe Rot hat „Wenn Projekte funktionieren, steckt oft guter Support dahinter“

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Support ist bei Glyn eine Leistung und eine Haltung. Im Interview erzählt Geschäftsführer Thomas Gerhardt über erfolgreiche Projektarbeit, Verantwortung und eine Haltung, die man sehen, hören und erleben kann.

Geben Kunden Orientierung und unterstützen sie bei ihren Projekten: Thomas Gerhardt (Mitte), Geschäftsführer von Glyn, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.(Bild:  GLYN)
Geben Kunden Orientierung und unterstützen sie bei ihren Projekten: Thomas Gerhardt (Mitte), Geschäftsführer von Glyn, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
(Bild: GLYN)

Der Spezialdistributor Glyn wirbt mit dem Slogan: „Support ist rot!“ Hinter der Farbe steckt neben der Begeisterung für Technik auch viel Know-how in punkto Distribution und Support. Denn das Kerngeschäft liegt im Vertrieb von erklärungsbedürftigen und supportintensiven Produkten wie Mikrocontroller, Entwicklungstools und Starterkits, Leistungselektronik, Optoelektronik, Flash-Speichermedien, Wireless Lösungen (GSM/GPRS/UMTS), LED Lighting, Thermodrucker, Embedded PCs, LCDs, TFT und OLEDs u.v.a.m.

ELEKTRONIKPRAXIS sprach mit Geschäftsführer Thomas Gerhard anlässlich des 40-jährigen Unternehmensjubiläums über Projektarbeit, Verantwortung und Haltung und warum man den Unternehmensnamen auch morsen kann.

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ELEKTRONIKPRAXIS: Die wirtschaftliche Lage ist zunehmend volatil, besonders im Mittelstand. Gleichzeitig steigt der Druck, sich klar zu positionieren. Wie gelingt es einem mittelständischen Distributor wie Glyn, seinen Mehrwert in diesem Umfeld deutlich zu machen?

Thomas Gerhardt: Gerade in solchen Phasen wird deutlich, worauf es wirklich ankommt. Unsere Kunden suchen Orientierung und verlässliche Partner, die sie in ihren Projekten unterstützen.

Hier zeigt sich sehr schnell, welchen Beitrag ein Distributor tatsächlich leisten kann.

Für uns liegt dieser Mehrwert im Support und in der Art, wie wir Projekte begleiten.

Sie sagen, Ihr Mehrwert liegt im Support. Woran merkt ein Kunde konkret, dass dieser Support im Alltag funktioniert?

Das merkt man daran, wenn jemand freundlich ist, interessiert und sich kümmert. Support beginnt damit, zuzuhören und die Situation wirklich zu verstehen. Daraus entstehen Lösungen, die in der Praxis funktionieren. Unsere Kunden schätzen genau diese Support-Orientierung und Verlässlichkeit im täglichen Austausch.

Was braucht es, damit dieser Anspruch im Alltag funktioniert?

Menschen, die gerne mit anderen Menschen arbeiten. Ein großer Teil unserer Kollegen ist seit vielen Jahren im Unternehmen und bringt entsprechend viel Erfahrung mit. Diese Erfahrung hilft, Situationen schnell einzuordnen und passende Lösungen zu entwickeln.

Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass Glyn über die Jahre ein gesundes und stabiles Lieferantenportfolio aufgebaut hat. Mit den guten Beziehungen zu unseren Partnern haben wir immer sehr gute Chancen, eine Lösung zu finden.

Die Anforderungen in der Elektronik steigen aktuell stark – von neuen Technologien bis hin zu unsicheren Lieferketten. Welche Rolle spielt ein Distributor in diesem Umfeld?

Ja, das stimmt. Die Projekte werden anspruchsvoller und die Rahmenbedingungen verändern sich ständig. Themen wie zum Beispiel Verfügbarkeit, technische Komplexität, Preisentwicklung und Liefersicherheit greifen ineinander und müssen parallel betrachtet werden.

Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, dabei den Überblick zu behalten. Ohne kompetente Distributoren ginge das heute alles gar nicht mehr. Genau hier unterstützen wir und helfen, auf der Basis von viel Know-how und erprobten hocheffizienten Prozessen fundierte Entscheidungen zu treffen.

Unternehmen kämpfen aktuell auch mit knappen Ressourcen und fehlendem Know-how. Wie erleben Sie das im Alltag?

Das zeigt sich in zahlreichen Projekten. Teams sind stark ausgelastet und müssen dennoch gleichzeitig immer mehr beliebig komplexe Themen neu erlernen und bearbeiten. Hier wird die Erfahrung und der Support eines externen Partners besonders wertvoll, um schneller zu tragfähigen Ergebnissen zu kommen.

Wo wird das im Projekt besonders sichtbar?

Zum Beispiel dann, wenn eine Entscheidung nicht nur die Technik betrifft. Ein Bauteil passt vielleicht technisch perfekt, hat aber Einfluss auf Verfügbarkeit oder Kosten. Solche Situationen entscheiden mit darüber, ob ein Projekt stabil weiterläuft.

Genau an diesen Punkten bringen wir Struktur in den Auswahlprozess und helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wie gehen Sie in solchen Situationen konkret vor?

Wir klären zuerst, worauf es im Projekt wirklich ankommt. Dann bewerten wir gemeinsam die technischen, kaufmännischen und logistischen Optionen. Am Ende geht es darum, eine Lösung zu finden, die sich auch im Alltag bewährt.

Wie schaffen Sie es, auch bei komplexen Themen schnell in die Tiefe zu gehen?

Der persönliche Kontakt und das langfristig aufgebaute Vertrauen sind dabei entscheidend. Das kann im Projektgespräch sein oder auch in einer konkreten Situation beim Kunden. Auch auf Veranstaltungen nutzen wir solche Möglichkeiten gezielt.

Mit „Beam the Expert“ haben wir dafür ein eigenes System entwickelt, das wir auf Messen einsetzen. Unsere Spezialisten werden live zugeschaltet und arbeiten direkt am Thema mit. So lassen sich Fragen unmittelbar klären und Themen schnell weiterentwickeln.

Dieses System ist einzigartig. Unsere Hard- und Softwareingenieure haben es selbst entwickelt und beweisen damit unsere technische Expertise in konkreten Applikationen. Diese Expertise geben wir auch gerne an unsere Kunden weiter.

Wenn wir schon beim persönlichen Kontakt sind – welche Rolle spielt dieser, wenn gerade viele Kommunikationsabläufe automatisiert werden?

Prozesse laufen heute oft standardisiert und digital. Gerade dann wird ein direkter Ansprechpartner besonders wertvoll. Wir alle haben schon einmal in der Warteschleife eines Callcenters festgesteckt oder für einen Chatbot die Auftragsnummer und die Schuhgröße herausgesucht, nur um darauf als Antwort eine weitere Standardfrage gestellt zu bekommen.

In solchen Momenten wünscht man sich nichts sehnlicher als einen Kontakt zu einem echten Menschen mit Know-how, der sich um einen kümmert. Und genau das sind wir. So bringen wir Projekte effizient nach vorne.

Was hat Glyn in den letzten Jahren besonders geprägt?

Die klare Ausrichtung auf das Projektgeschäft. Wir haben erkannt, dass Projekte dann gut laufen, wenn sich jemand verantwortlich fühlt. Das gilt sowohl in der Kommunikation zu unseren Lieferanten als auch zu unseren Kunden.

Unser Geschäftsmodell und unsere Unternehmenskultur ziehen Menschen an, die anderen gerne helfen. Deshalb sind so viele davon bei uns beschäftigt. In ihrer Freizeit helfen sie etwa gerne bei der Feuerwehr, in der Familie oder im Verein. Auf der Arbeit dann ebenso den Kunden und Kollegen bei ihren Projekten. Sie haben selbst Spaß daran, fühlen sich wohl, bauen über die Jahre wertvolles Wissen auf und geben es gerne weiter. Das spürt man.

Und so entstehen dann Lösungen, die langfristig funktionieren.

Was bedeutet diese Arbeitsweise konkret für Ihre Kunden?

Unsere Kunden haben einen festen Ansprechpartner im Projekt. Der kann bereits viel selbst beitragen und themenbezogen auch noch andere Mitarbeitende aus dem internen Expertennetzwerk hinzuziehen.

So kann alles von Mensch zu Mensch direkt besprochen und Entscheidungen können schneller getroffen werden.

Die ELEKTRONIKPRAXIS begleitet die Branche seit 60 Jahren. Sehen Sie Parallelen zu Ihrer eigenen Entwicklung?

Auf jeden Fall. Die ELEKTRONIKPRAXIS hat über viele Jahre Orientierung gegeben und komplexe Themen verständlich eingeordnet.

Unsere Kunden stehen vor zahlreichen Entscheidungen und erwarten eine klare Einordnung.

Genau diesen Anspruch verfolgen wir auch in unserer täglichen Arbeit. Das verbindet uns und ist eine gute Grundlage für die langjährige Zusammenarbeit.

Ihr Support ist sehr klar als Markenkern erkennbar. Was steckt dahinter?

Support ist bei uns eine Leistung und weit darüber hinaus auch eine Haltung. Unsere Farbe Rot steht für diesen Anspruch. Der Glyn-Support steht technisch, kaufmännisch und logistisch auf stabilen Säulen.

Mit unserer Soundmarke im Morsestil – ein Hobby unseres Gründers – wird „G-L-Y-N“ sogar hörbar. Und mit dem Markenbotschafter "The SUPPORTER" bekommt die besondere Unterstützung ein Gesicht.

Das Thema „Marke“ war uns von jeher wichtig. Denn eine Marke schafft auf der einen Seite Vertrauen und auf der anderen auch die Verantwortung, diesem Vertrauen gerecht zu werden. Es ist eben eine echte Haltungsfrage.

Deshalb ist Support rot und darauf können sich unsere Partner verlassen!

Welche Rolle spielen dabei Ihre internen Strukturen?

Guter Support braucht stabile Prozesse. Unsere Organisation folgt gemeinsamen Firmenwerten, einer einheitlichen Managementkultur und eben starken Prozessen.

Diese Kultur prägt unser Handeln im Unternehmen und im Kontakt mit unseren Kunden und Lieferanten. Viele unserer Führungskräfte kommen aus den eigenen Reihen. Das sorgt für eine hohe Identifikation mit unseren Werten, Akzeptanz im Team und die klare gemeinsame Haltung.

Diese familiäre Atmosphäre schafft Vertrauen und kurze Wege. Und das spiegeln wir auch stolz nach außen wider.

Was unterscheidet Glyn heute am stärksten?

Unsere Art, Projekte zu begleiten – persönlich, menschlich, professionell und kompetent.

Wir denken Lösungen ganzheitlich und übernehmen Verantwortung bis zur Umsetzung. Diese technische, kaufmännische und logistische Kontinuität wird besonders geschätzt.

Ihr Blick auf die Branche heute?

Die Anforderungen steigen weiter und Projekte werden immer komplexer.

Umso wichtiger ist es, den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dafür leisten wir einen wertvollen Beitrag. 

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