Digitale Inspektion Vision Engineering kündigt 4K-Digitalmikroskop EVO Cam AURA an

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der Nachfolger der EVO Cam II verbindet laut Hersteller 4K-Bildgebung mit integrierten Funktionen für Inspektion, Messung und Dokumentation. Das System soll unter anderem in der Elektronikfertigung, im Präzisionsbau, in der Medizintechnik und im Labor zum Einsatz kommen.

Vision Engineering stellt den Nachfolger der EVO Cam II vor: EVO Cam Aura.(Bild:  Vision Engineering)
Vision Engineering stellt den Nachfolger der EVO Cam II vor: EVO Cam Aura.
(Bild: Vision Engineering)

Der Nachfolger der EVO Cam II verbindet laut Hersteller 4K-Bildgebung mit integrierten Funktionen für Inspektion, Messung und Dokumentation. Das System soll unter anderem in der Elektronikfertigung, im Präzisionsbau, in der Medizintechnik und im Labor zum Einsatz kommen.

Vision Engineering stellt mit der EVO Cam AURA eine neue Generation seiner digitalen Mikroskopreihe vor. Das System ist für industrielle Inspektion, Qualitätskontrolle und Laboranalyse ausgelegt und soll den gesamten Ablauf von der Bildaufnahme bis zur dokumentierten Auswertung unterstützen.

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Die 4K-Bildgebung soll auch feine Details wie Haarrisse, Zellgrenzen, Verunreinigungen oder Pad-Geometrien sichtbar machen. Mit verschiedenen Optiken und einem optischen Zoom können Bediener laut Hersteller zwischen Übersicht und Detailansicht wechseln, ohne das Objektiv auszutauschen. Ein integrierter Autofokus und Fokus-Stacking sollen außerdem dabei helfen, unebene oder komplexe Bauteile vollständig scharf abzubilden.

Software bündelt Inspektion und Dokumentation

Eine zentrale Neuerung ist die AURA-Software. Sie bündelt Zoom, Fokus, Beleuchtung, Bildsteuerung, Aufnahme, Messung und Analyse in einer Benutzeroberfläche. Funktionen zur automatischen Erkennung sollen Einstellungen bei Vergrößerungen und Maßstäben anpassen. Beim Wechsel des Ringlichts können gespeicherte Beleuchtungseinstellungen wiederhergestellt werden.

Für Vergleichs- und Dokumentationsaufgaben stehen unter anderem verschiedene Bildvergleichsmodi sowie anpassbare Go-/No-Go-Overlays zur Verfügung. Anmerkungen, kalibrierte Messungen, Metadaten und Zeitstempel lassen sich laut Vision Engineering direkt mit den Aufnahmen verknüpfen. Ein metadatenbasierter Vergleich soll den Abgleich von Live-Bildern mit einem Referenzmuster ermöglichen. Zudem können kritische Parameter im Supervisor-Modus gesperrt und Voreinstellungen standortübergreifend geteilt werden.

Die EVO Cam AURA ist in den Varianten 4K Touch, 4K und Full-HD erhältlich. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Beleuchtungsoptionen, Objektive, Stative und Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung. Die Systeme können ohne PC betrieben und über WLAN oder LAN verbunden werden. Für Umgebungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen bietet Vision Engineering Varianten an, bei denen drahtlose Verbindungen, Bluetooth oder Wechseldatenträger nicht zugelassen sind. Eine optionale 360-Grad-Winkeloptik soll die schräge Inspektion von Bauteilen und Baugruppen ermöglichen.

Anwendungsfelder in der Elektronik und darüber hinaus

In der Elektronikfertigung soll die 4K-Bildgebung die Prüfung von Lötstellen und Pad-Geometrien auch bei steigender Leiterplattendichte unterstützen. Fokus-Stacking kann dabei helfen, unebene Baugruppen vollständig scharf darzustellen. In der Automobilindustrie und im Präzisionsbau könnten gespeicherte Voreinstellungen die Rüstzeiten bei häufig wechselnden Produkten reduzieren.

Für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung hebt der Hersteller die revisionssichere Dokumentation mit Metadaten und Zeitstempeln hervor. In der Medizintechnik nennt Vision Engineering unter anderem die Inspektion von Kathetern und Stents. Forschungseinrichtungen und Labore sollen von reproduzierbaren Einstellungen und vergleichbaren Ergebnissen über verschiedene Sitzungen und Standorte hinweg profitieren. (sb)

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