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Single-Männer kaufen online am liebsten Elektronik

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Elektronikfans bestellen bei Amazon, Ebay und Conrad

Bei der Auswahl des bevorzugten Internethändlers schauen 72 Prozent der Elektrogerätekäufer auf ein günstiges Preisniveau. Bei Käufern anderer Kategorien sind es nur 63 Prozent. In den Kundenbewertungen erfüllen vor allem die Onlineshops von Druckerzubehör, Redcoon und Amazon. Des Weiteren haben Ebay und Alternate diese Bedingung.

Drei der Anbieter schaffen es auch auf die Top-5-Liste der Internethändler mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis: Druckerzubehör, Redcoon und Ebay. Zusätzlich haben Amazon und Alternate aus Kundensicht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Über alle Kriterien hinweg Otto, Amazon, Alternate, Redcoon und Conrad liegen an der Spitze. Auch Druckerzubehör und Conrad sind unter den bestbewerteten Onlineshops zu finden.

Elektrogerätekäufer bevorzugen große Internetkonzerne und Vollsortimenter

Wenn es um den tatsächlichen Einkauf geht, bevorzugen Elektrogerätekäufer mit Abstand die großen Internetkonzerne und Vollsortimenter. Beeindruckende 83 Prozent haben in den vergangenen zwölf Monaten Elektrogeräte für Haushalt, Büro oder Unterhaltung beim großen Onlineversandhändler Amazon gekauft.

Immer noch knapp mehr als die Hälfte hat bei Ebay bestellt (52 Prozent). Weit abgeschlagen folgen dahinter die bekannten Elektrofachmärkte Conrad (26 Prozent), Media Markt (23 Prozent) und Saturn (20 Prozent). Auf immerhin 18 Prozent kommt Kundenliebling Otto.

Die Dominanz von Amazon bei den Elektroartikelkäufern zeigt sich bereits in der Suchphase. Bei der Orientierung über die möglichen Anbieter von Elektrogeräten dominieren Google, Amazon und Ebay. 47 Prozent suchen sehr oft über Google und 46 Prozent über Amazon. Käufer anderer Produktkategorien nutzen diese beiden Konzerne deutlich seltener.

Nur 28 Prozent der anderen Onlineshopper suchen sehr oft über Amazon. Dabei gehen die meisten Befragten mit einer korrekten Artikelbezeichnung auf die Suche. „Fachhändler“ als Begriff nutzen nur sechs Prozent sehr oft direkt für ihre Suche nach Laptop, Staubsauger oder Smartphone.

Händler mit stationären Geschäften beliebter als reine Internetshops

Die reinen Internethändler Alternate, Druckerzubehör und Redcoon schaffen keine vergleichbare Reichweite wie Amazon und Co. Bei Druckerzubehör und Redcoon haben neun Prozent gekauft, bei Alternate gerade einmal vier Prozent. „Obwohl Elektrogerätekäufer Internetshops wegen des günstigen Preisniveaus bevorzugen, bedeutet dies kein Aussterben des stationären Handels“, sagt Dr. Ottmar Franzen von Konzept & Markt.

78 Prozent aller Onlinekäufer von Elektrogeräten kaufen auch in Elektrofachmärkten wie Saturn, Media Markt oder Euronics vor Ort ein. 48 Prozent nutzen auch Discounter, 39 Prozent Supermärkte und 38 Prozent die klassischen Fach-Einzelhandelsgeschäfte.

Hauptargumente für den Elektrogerätekauf im stationären Handel sind die Möglichkeiten, die Ware direkt anzuschauen und direkt mitnehmen zu können. 60 Prozent der Elektronikkunden finden es wichtig, die Ware direkt anzuschauen und gleich mitnehmen zu können.

Von den Käufern anderer Produktkategorien geben dies nur 56 Prozent an. „Wenn es Onlineshops gelingt, potenziellen Kunden eine möglichst genaue Ansicht der Ware zu ermöglichen, können sie daraus einen strategischen Wettbewerbsvorteil aufbauen“, sagt Franzen.

Das attraktive Einkaufserlebnis und die Einsparung von Versandkosten spiele dagegen eine geringe Rolle für Elektrogerätekäufer im stationären Handel. Auch die Kombination von Online und Offline ist noch wenig verbreitet. Die Möglichkeit, Elektrogeräte im Internet zu bestellen und in der stationären Filiale abzuholen (Click & Collect), ist nur bei einer Minderheit (elf Prozent) der Elektronik-Onlineshopper bekannt. Zudem ist das Interesse an derartigen Lösungen mit 28% der Befragten etwas stärker ausgeprägt als in anderen Warengruppen.

Elektrogerätekäufer sind neuen Impulsen gegenüber durchaus aufgeschlossen. Denn sie sind keine besonders treuen Kunden. Elektronikfans bestellen im Schnitt bei sieben Internetshops, andere Onlineshopper bei etwas mehr als fünf Webseiten. Gerade Männer sind auf der Suche nach dem günstigsten Preis auf vielen verschiedenen Internetseiten unterwegs. Sie haben im Schnitt bei fast acht Onlineshops bestellt, die Frauen nur bei rund 5.

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