Oszilloskop Siglent setzt auf eine vertikale Auflösung von 12 Bit

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Jetzt hat auch Siglent nachgezogen: Für mehr Messdetails sind in der Familie SDS2000X HD A/D-Wandler mit einer Auflösung von 12 Bit verbaut. Auch ein Funktionsgenerator ist mit an Bord.

Vertikale Auflösung: Bei der Serie SDS2000X HD setzt Siglent jetzt erstmals auf einen A/D-Wandler mit 12 Bit.
Vertikale Auflösung: Bei der Serie SDS2000X HD setzt Siglent jetzt erstmals auf einen A/D-Wandler mit 12 Bit.
(Bild: Siglent)

Mehr Details im Messsignal lässt sich mit einer höheren Auflösung erkennen. Viele Einsteigergeräte arbeiten mit einem A/D-Wandler von 8 Bit, im mittleren Preissegment sind es gern einmal 10 Bit. Einige namhafte Hersteller setzen schon seit einigen Jahren auf eine Auflösung von 12 Bit. Eine Auflösung von 12 Bit bedeutet 212 = 4.096 diskrete Spannungsstufen. Nun geht auch Siglent den Weg und verbaut in seiner Oszilloskop-Serie SDS2000X HD A/D-Wandler mit einer Auflösung von 12 Bit. Damit verbessern sich die Details bei der Analyse von kleinen Signaldetails, speziell wenn die Zoomfunktion zum Einsatz kommt.

Die in der Serie SDS2000X HD verbauten A/D-Wandler bieten eine Abtastrate von 2 GS/s und die Messgeräte sind ausschließlich mit vier analogen Eingängen erhältlich. Alle Oszilloskope sind mit zwei A/D-Wandlern und mit zweimal 200 Mega-Punkten Erfassungsspeicher ausgestattet. Daraus ergibt sich bei vier aktivierten Kanälen pro Kanal eine Mindestabtastrate von 1 GS/s und eine Speichertiefe von 100 MPkt.

Mehr Bandbreite über Bandbreitenupgrade-Option

Siglent bringt die Oszilloskope mit den Bandbreiten 100, 200 und 350 MHz auf den Markt. Ist mehr Bandbreite notwendig, kann der Anwender über eine Bandbreitenupgrade-Option auf zwei unabhängige Kanäle und 500 MHz aufrüsten.

Die weitere Ausstattung der Serie ist identisch mit der Serie SDS2000X Plus. Damit sind die folgenden Funktionen ebenfalls standardmäßig enthalten: Zonentrigger, Counter, Totalizer, Maskentest, Historie mit Suchfunktion, FFT-Analyse mit bis zu zwei Millionen Punkten, serielle Bus-Triggerung und -Dekodierung für I²C, UART, SPI, LIN, CAN. Die weiteren Dekoder I²S-, CAN-FD-, FlexRay-, MIL1553-, SENT und Manchester kann man per Softwareoption freischalten.

Außerdem lässt sich das Oszilloskop mit einem Logikanalysator-Adapter um 16 digitale Kanäle erweitern. Der Sequenzmodus erhöht die Kurven-Erfassungsrate auf bis zu 500.000 wfm/s. Damit wird die Totzeit des Oszilloskops gegenüber dem Normal-Modus um einen Faktor von ungefähr fünf verringert und seltene Signalanomalien können bei der Fehlersuche schneller entdeckt werden.

Integrierte Bode-Plot-Funktion mit Funktionsgenerator

Eine preiswerte Frequenzanalyse gibt es mit der integrierten Bode-Plot-Funktion zusammen mit dem optionalem 25-MHz-Funktionsgenerator. Damit sind keine zusätzlichen externen Instrumente notwendig. Bei der Schaltnetzteilentwicklung werden Bode-Plots verwendet, um die Phasen- und Amplitudenreserve zu messen und Anwender können die Stabilität des Designs bestimmen.

Ebenso wie die X-Plus-Serie verfügt die X-HD-Serie über eine Leistungsanalyse-Option. Damit werden wichtige Messungen automatisiert und es lassen sich alle üblichen Eigenschaften von Spannungskonvertern bestimmen. Dank der feineren vertikalen Auflösung erhöht sich die Genauigkeit der Ergebnisse der Leistungsmessung. Die Oszilloskope sind mit einem 10,1-Zoll-Touchscreen ausgestattet.

Das aus den aktuellen Geräten bekannte Bedienkonzept erlaubt es, das Oszilloskop per Maus und Tastatur zu bedienen. Abgerundet wird die Bedienung des Messgerätes über den eingebauten Webserver, mit dem sich das Gerät auch aus der Ferne bedienen lässt.

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