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Applikationen werden in Komponenten zerlegt

Eine zentrale Datenbasis steht im Mittelpunkt des Engineerings. „Alle relevanten Informationen aus den am Projekt beteiligten Bereichen werden in dieser Datenbasis gespeichert und verwaltet“, ergänzt Jens Kopf, Produktmanager Anwendungssoftware bei Pilz, „um alle Teilaufgaben im Engineering vollständig und richtig zu erfassen, werden Maschinen, Anlagen respektive die Automatisierungsaufgabe in Funktionseinheiten, sprich Komponenten, zerlegt.
Während dieses Prinzip der Modularisierung und die sich daraus anbietende nochmalige Verwendung von bereits erbrachten Engineeringleistungen im Maschinenbau und bei der Elektronik-Hardware-Entwicklung sehr erfolgreich angewandt wird, hat die Steuerungstechnik hierbei aktuell deutliche Defizite. Am Markt erhältliche Lösungen zur Funktionsaufteilung und Vernetzung mehrerer Steuerungen machen für den Anwender die Lösung der Aufgabe zunächst einmal komplizierter. Ziel ist es aber, die Vernetzung möglichst einfach zu gestalten und Schnittstellenprobleme von vornherein zu vermeiden. Deshalb wurde PSS4000 entwickelt. Im Idealfall bleiben die Teilungsgrenzen in Mechanik, Hardware und Software identisch.“
Mit einheitlichen Steuerungsprogrammen und Teilfunktionen ist es möglich, die Dezentralisierung so zu nutzen, dass ein höchstmöglicher Grad an Wiederverwendbarkeit entsteht. Eine Maschine lässt sich vollständig in Module zerlegen. Das wirkt sich durch lokale Begrenzung eines möglicherweise auftretenden Fehlers positiv auf die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen bzw. des Gesamtsystems aus.
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