Aufgedeckt - Video Das Apple MessagePad 120

Franz Graser

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Einen Blick ins normalerweise versteckte Innenleben technischer Geräte und Apparaturen wirft die Redaktion der ELEKTRONIKPRAXIS in der Rubrik „Aufgedeckt“. Dieses Mal: Das Apple Newton MessagePad 120.

Das MessagePad 120 kam Ende 1994 auf den Markt und wetzte einige Fehler aus, die die Vorgänger geplagt hatten. Die Geräte hatten mehr Speicher und ab der Version 2.0 des Newton-Betriebssystems zeigte sich auch die Handschriftenerkennung deutlich verbessert.(Foto:  ELEKTRONIKPRAXIS)
Das MessagePad 120 kam Ende 1994 auf den Markt und wetzte einige Fehler aus, die die Vorgänger geplagt hatten. Die Geräte hatten mehr Speicher und ab der Version 2.0 des Newton-Betriebssystems zeigte sich auch die Handschriftenerkennung deutlich verbessert.
(Foto: ELEKTRONIKPRAXIS)

Auch wenn der Psion Organiser aus den achtziger Jahren als erster Taschencomputer gilt, war der Apple Newton der erste offizielle Personal Digital Assistant (PDA). Als der damalige Apple-CEO John Sculley das Gerät ankündigte, verwendete er dafür den späteren Gattungsnamen PDA.

1993 war der erste Newton erhältlich. Eine zu diesem Zeitpunkt spektakuläre Neuerung war die Handschriftenerkennung - das Gerät wartete mit einem Eingabestift auf, mit dem die Benutzer auf das berührungsempfindliche Display schreiben konnten.

Mehr über das Innenleben elektronischer Systeme in unserer Bildstrecke Aufgedeckt

Leider stellte sich die Handschriftenerkennung bei den frühen Newtons als sehr fehleranfällig heraus. Apple erntete deshalb von Usern und Kritikern viel Spott. Erst die Version 2.0 des Newton-Betriebssystems, die ab circa 1995 verfügbar war, sorgte für eine deutliche Verbesserung dieses Features.

1998 stellte der zu Apple zurückgekehrte Steve Jobs die Reihe ein. Indirekt bereitete der frühe PDA jedoch den Weg für den späteren Erfolg der iPads und iPhones und deren Konkurrenten.

ARM-CPU
Als Herzstück diente der ARM-Prozessor 610 mit 20 MHz Taktfrequenz. Erstmals wurde eine ARM-CPU in einem Mobilgerät eingesetzt.

Speicher
Das Modell wurde mit 8 MB ROM ausgeliefert, die das Betriebssystem enthielten. Als Hauptspeicher (RAM) standen 2 MB zur Verfügung.

Touch-Display

Das berührungsempfindliche Display des Newton verfügte über 240 x 320 Pixel. Als Eingabegerät des PDA-Pioniers diente ein Stift.

Newton-OS
Das MessagePad 120 enthielt die Version 2.0 des Betriebssystems. Es wartete mit einer stark verbesserten Handschriftenerkennung auf.

Daten-Suppe
Auf die objektorientierten Datenbanken hatten alle Programme Zugriff. Apple nannte das damals neue Konzept „Soup“ (Suppe).

Batterien
Der Betrieb des Newton erforderte vier AA-Batterien. Alternativ konnte ein wiederaufladbares Batteriepack genutzt werden.

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