Steckverbinder

AC-Outdoor-Installation in der Photovoltaik

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Kontakte als Kernkompetenz des Steckverbinders

So bietet etwa der Crimp-Anschluss – wenn er ordnungsgemäß nach DIN EN 60352-2 ausgeführt wurde – eine besonders verlässliche Kontaktierung.

Meist kann der Crimp-Kontakt allerdings nur einen oder zwei verschiedene Leiterquerschnitte aufnehmen. Für diese Crimp-Ausführung wird dann ein Crimp-Gesenk und die dazu passende Crimp-Zange zum Verpressen benötigt.

Bildergalerie

Eine falsche Werkzeugkonstellation führt zu einer nicht gasdichten Verbindung und erhöht damit die Brandgefahr. Flachzangen oder Wasserpumpenzangen sind als Crimp-Zangen ungeeignet.

Im Gegensatz zum Crimp-Anschluss kommt der Schraubanschluss weitgehend ohne Spezialwerkzeug aus. Benötigt werden Abisolierzange und Schraubendreher – und gegebenenfalls noch ein Schraubenschlüssel, um die Kabelverschraubung anzuziehen. Werden beim Schraubanschluss allerdings flexible Leitungen verwendet, sollte zusätzlich noch eine Aderendhülse genutzt werden, um ein Abscheren einzelner Litzen beim Anziehen der Schraube zu verhindern.

Rundsteckverbinder sind besonders in den mittleren Leistungsklassen beliebt, da sie kompakt und handlich sind. Die flexiblen Steckverbinder der PRC-Familie von Phoenix Contact eigenen sich nicht nur für die Photovoltaik, sie sorgen auch in der Beleuchtungstechnik für einen robusten und verlässlichen Anschluss (Bild 1).

AC-Outdoor-Steckverbinder auf einen Blick
  • Rund- und Rechteck-Steckverbinder sowie weitere Outdoor-Komponenten,
  • Für Typ-abhängige Leistungsklassen bis 20; 35 und 70 A,
  • durchgängig in der Schutzart IP67,
  • vorkonfektionierte und feldkonfektionierbare Varianten für unterschiedliche Anforderungen,
  • Eignung für Trockenheit und hohe Luftfeuchtigkeit, Kälte und Hitze sowie weitere raue Witterungseinflüsse.
    Die Typen im Überblick:
  • PRC – robuster Rundsteckverbinder für ein- und dreiphasige Geräte im mittleren Leistungsbereich,
  • Sunclix micon – vorkonfektionierter und hoch belastbarer Anschluss für den Modulwechselrichter,
  • Variocon – hochflexibler Steckverbinder für dreiphasige Strang-Wechselrichter im oberen Leistungsberech mit der Option, auch Daten zu übertragen.

All-Inclusive-Lösung bietet höchsten Komfort

Den meisten Komfort und die größte Zeitersparnis bei der Feldinstallation bietet der Federkraftanschluss. Dabei wird kein Crimp-Werkzeug benötigt und es müssen auch keine Schrauben angezogen werden. Es wird lediglich abisoliert, flexible Leiter werden mit Aderendhülse versehen, und in die Push-in-Klemmstelle eingeführt.

Die Aderendhülse ist bei der Push-in-Klemmstelle erforderlich, da die Feder permanent gespannt ist. Ohne Aderendhülse besteht die Gefahr, dass einzelne Litzen sich abspleißen und nicht im Kontaktbereich gehalten werden. Bei Federkraft-Klemmstellen mit ungespannter Feder wird der Leiter ohne Aderendhülse in die Klemmstelle eingelegt und die Feder wird erst anschließend gespannt. So können keine Litzen entweichen.

Neben den feldkonfektionierbaren Steckverbindern können auch vom Hersteller vorkonfektionierte Steckverbinder eingesetzt werden. Das spart bei der Geräteinstallation im Feld zusätzlich Zeit und minimiert das Risiko von Installationsfehlern. Eingesetzt werden vorkonfektionierte AC-Steckverbinder meistens bei Modulwechselrichtern.

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