Energietransfer

Wie sich erneuerbare Energien in das bestehende Netz integrieren lassen

Seite: 5/8

Anbieter zum Thema

EBVchip Hermes, hohe Treiberlast bei geringem Energieverbrauch

Mit dem EBVchip Hermes hat EBV Elektronik einen monolithisch integrierten Baustein zur M-Bus-Kommunikation auf den Markt gebracht, der besonders wenig Energie für seinen Betrieb benötigt, aber dennoch eine hohe Treiberlast aufweist. Das IC unterstützt aktiv einen Low-Power-Modus, der besonders für Wireless-M-Bus-Anwendungen sehr effizient ist.

KNX: Gerätevernetzung innerhalb von Gebäuden

Mit KNX gibt es mittlerweile einen weltweit akzeptierten Standard zur intelligenten Vernetzung innerhalb von Häusern beziehungsweise Gebäuden. Das in den Normen EN 50090 und ISO/IEC 14543 standardisierte KNX steuert beispielsweise Beleuchtung, Heizung, Belüftung, Sicherheitstechnik, Rolläden und Jalousien. Vorgaben zur Steuerung können dabei durchaus auch aus dem Smart Grid kommen.

Wenn beispielsweise nachts der Wind bläst und unnötig viel elektrische Energie entsteht, könnte das Smart Grid zum Beispiel eine Info übermitteln, dass die Gefriertruhen abweichend vom Sollwert von -28 °C auf -35 °C herunterkühlen, um quasi auf Vorrat zu kühlen, damit zumindest die Kühltruhen in den morgendlichen Spitzenlastzeiten das Netz nicht zusätzlich belasten. Mit den passenden Geschäftsmodellen lassen sich hier hochinteressante Lösungen umsetzen, die für alle Vertragspartner attraktiv sind.

KNX oder M-Bus für den hausinternen Einsatz

Die Spezifikation des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) sieht für den hausinternen Einsatz bei der bedrahteten Kommunikation die Standards KNX oder M-Bus vor.

Dabei arbeitet KNX auf vielen verschiedenen Übertragungsmedien; das Spektrum reicht von Powerline (über die Stromleitung) über verdrillte Zweidraht-Datenleitung (Twisted Pair) und Ethernet-Kabel (IP-Kommunikation) bis zur Funkübertragung. Medienkoppler ermöglichen den direkten Übergang zwischen den einzelnen Medien.

Drahtlose und optische Kommunikation

Wenn eine drahtlose Datenverbindung mit besonders geringer Leistungsaufnahme (Low Power) gefragt ist, dann kommt LPRF (Low-Power Radio Frequency) ins Spiel. Zu den LPRF-Technologien gehören unter anderem ZigBee und Wireless M-Bus.

In einigen Fällen kommen zur Kommunikation auch optische Übertragungstechniken zum Einsatz. Nicht nur wenn es um die Übertragung hoher Datenraten in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Feldern geht, können optische Übertragungstechniken ihre Stärke ausspielen.

Die Übertragung erfolgt entweder über Glasfaserkabel oder über Kabel, die eine Polymerfaser (POF, Plastic Optical Fiber) als Lichtleiter enthalten. Zur Kommunikation zwischen den Trafo- und Umschaltstationen kommen je nach Anwendung auch Glasfaser-Verbindungen zum Einsatz.

(ID:42463812)