Vektorsignalgenerator

Wie sich digitale Kommunikationsstandards flexibel testen lassen

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Impairments und AWGN

Das erzeugte Signal lässt sich in vielfältiger Weise in der digitalen Ebene beeinflussen, um entweder Senderfehler zu simulieren oder unerwünschte Effekte des Empfängers zu kompensieren. Hier gibt es Beeinflussungsmöglichkeiten wie Gain, Offset und Quadratur und zusätzlich die Parameter Skew und Delay. Damit lässt sich I gegen Q zeitlich verschieben (Skew) bzw. beide Kanäle zeitlich verzögern oder voreilen lassen (Delay).

Bild 8: Synchronisation von zwei Vektorsignalgeneratoren des Typs SMBV100A (Archiv: Vogel Business Media)

Durch die digitale Signalverarbeitung sind dabei feinste Abstufungen bis zu einer Picosekunde möglich. Im Sync Mode lässt sich so das Basisband des einen Gerätes gegenüber dem eines anderen zeitlich äußerst genau justieren (Bild 8).

Für den Test des Verhaltens von Empfängern bei rauschbehafteten Kanälen bietet das Gerät die Möglichkeit, Gaußsches Weißes Rauschen (GWN) zu erzeugen. Dies lässt sich entweder als additives GWN (AWGN) auf das Nutzsignal addieren oder als Rauschen ohne Nutzsignal erzeugen. Die Rauschbandbreite ist ebenso einstellbar wie der gewünschte Signal/Rausch-Abstand.

*Dr.-Ing. Joachim Danz, Volker Ohlen und Eckhard Hammer sind bei Rohde & Schwarz in der Entwicklung von HF-Signalgeneratoren in München tätig.

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