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Geringe Error-Vector-Magnitude
Die Error-Vector-Magnitude (EVM) eines Signalgenerators wird durch die statischen Vektorfehler des I/Q-Modulators (Quadratur-Offset, I/Q-Imbalance und Trägerrest), den Modulationsfrequenzgang und das Phasenrauschen des modulierten Signals hervorgerufen. Ein interner Abgleich im Messgerät kompensiert die statischen Vektorfehler. Zusammen mit dem Modulationsfrequenzgang und Phasenrauschen des HF-Moduls erzielt der Generator daher gute EVM-Werte: Für 3GPP-Testsignale typisch 0,4% bei 2,1 GHz und bei GSM EDGE typisch 0,2% bei 910 MHz.
Skalierbare Basisband-Signalerzeugung

Müssen vorberechnete Signale wiedergegeben werden, steht ein ARB-Generator-Modul (Bild 6) zur Verfügung. In der Tabelle sind mögliche Anwendungsfelder dargestellt, in denen die Funktionsvielfalt mit eingebautem ARB-Board deutlich wird. Bei Tests in Produktionsanwendungen zählt neben geringen Anschaffungskosten vor allem die Einstellgeschwindigkeit. Daher muss ein Generator unterschiedlichste Testsignale schnell hintereinander erzeugen können. Der ARB-Generator im vorgestellten Gerät kann im Multisegment-Mode vorberechnete Signale nahtlos hintereinander ausgeben.

Zusätzlich ermöglicht der List-Mode Pegel- und Frequenzsprünge in weniger als einer Millisekunde. In diesem Modus wird zunächst eine Liste mit bis zu zweitausend Pegel- und Frequenzstützstellen angelegt und in einer Lernphase werden die für diese Listenelemente erforderlichen Baugruppen-Einstellungen berechnet und gespeichert. Die Elemente dieser Liste können dann nacheinander aufgerufen werden.
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