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Weltweit einsetzbar
Für schnellen Bildaufbau sorgen ein leistungsfähiger RISC-Prozessor und das Embedded-Betriebssystem Windows CE. Der nicht-flüchtige Meldepuffer stellt sicher, dass das Panel nach Unterbrechungen der Spannungsversorgung seine Daten im Meldepuffer beibehält. Er ist batterielos und somit gänzlich wartungsfrei ausgeführt.
Das Engineering erfolgt mit der Programmierumgebung WinCC flexible ab der Compact Edition. Es lassen sich damit länderspezifische Visualisierungen in bis zu 32 Sprachen (inklusive asiatischer und kyrillischer Zeichensätze) projektieren. Auf das Bediengerät selbst können dann 16 Sprachen geladen werden, welche direkt am Gerät umgeschaltet werden können.
Wird ein Maschinentyp in mehrere Länder exportiert, kann so jeder Bediener vor Ort die für ihn passende Sprache auswählen. Durch die Bediengeräteumschaltung von WinCC flexible lassen sich bestehende Visualisierungen weiterverwenden und so kosten- und zeitaufwändige Anpassungen im Engineering einsparen.
Eine zusätzliche Erweiterung der Gerätefamilie der 170er-Panels stellt das MP 177 dar. Dieses Multi Panel (MP) verfügt über ein 5,7“ großes TFT-Display mit 65.536 Farben. Das Wichtigste bei diesem Gerät: SPS-Funktionalität ist optional integrierbar, ganz einfach per Softwareinstallation. Dadurch kann auf eine Hardware-SPS verzichtet werden. Das spart vor allem Platz und bietet Kostenvorteile.
Darüber hinaus gibt es in dieser Familie die bewährten Touch und Operator Panels sowie ein Mobile Panel. Die 170er-Familie bietet das passende Bediengerät z. B. für Verpackungsmaschinen, Maschinen zur Drucknachbearbeitung, Backautomaten oder Sägemaschinen, um nur einige Anwendungsgebiete zu nennen. Sollte ein 5,7“-Display nicht ausreichen, so können in den 270er- und 370er-Familien Geräte bis 19“ gewählt werden.
Robustes Raumwunder
Das Touch Panel Simatic TP 177B 4“ bietet auf kleinstem Raum die Leistung und den Darstellungs- und Bedienkomfort eines 6“-Panels. Durch die Touch-Tasten-Kombination und die Ausstattung mit einem Widescreen-Display erreicht es trotz kleineren Displays eine hohe Bedieneffizienz. Das Gerät bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist aufgrund seiner Funktionalität auch für komplexere Aufgaben geeignet. Überall dort, wo es eng zugeht, aber hohe Ansprüche an die Visualisierung gestellt werden, ist dieses Gerät bestens platziert.
Neues Gerät, identisches Engineering
Die Bediengeräte von Siemens lassen sich mit der Engineering- und Visualisierungssoftware WinCC flexible projektieren. Ein großer Vorteil dieser Software ist die sog. Bediengeräteumschaltung. Eine einmal erstellte Projektierung lässt sich ohne oder mit nur geringem zusätzlichem Engineering-Aufwand auf anderen Geräten, z. B. mit anderen Displaygrößen oder anderen Bedienarten, weiterverwenden. Maschinenhersteller können so noch flexibler auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen.
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