Kompaktes Oszilloskop Siglent SDS6000L sind kaskadierbar und bieten 500 Mpts

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Die neuen Oszilloskope SDS6000L haben kein eigenes Display, lassen sich allerdings kaskadieren und ein externes Display lässt sich anschließen. Geboten wird eine maximale Bandbreite von 2 GHz. Integriert sind wichtige Funktionen und serielle Busse.

Die Variante mit vier analogen Eingängen des SDS6000L. Anwender können mehrere Oszilloskope kaskadieren und so zu einem mehrkanaligen System zusammenschalten.
Die Variante mit vier analogen Eingängen des SDS6000L. Anwender können mehrere Oszilloskope kaskadieren und so zu einem mehrkanaligen System zusammenschalten.
(Bild: Siglent)

Das Oszilloskop ist das Arbeitstier eines Elektronikentwicklers. Mit seiner Performance-Serie kommt Messgeräte-Hersteller Siglent den Wünschen der Anwender nach, günstige Messgeräte für den täglichen Einsatz anzubieten. Die Oszilloskope der Serie SDS6000A bekommen jetzt Zuwachs. Gleich acht neue Modelle mit vier und acht Kanälen kommen unter der Bezeichnung SDS6000L hinzu. Das L steht dabei für Low Profile.

Das Modell mit vier analogen Eingängen kommt auf 1 HE und das Modell mit acht Eingängen auf 2 HE. Eine Besonderheit der Oszilloskope ist, dass sich mehrere Geräte zu einem mehrkanaligen System zusammenschalten lassen. Schließt man einen externen Monitor und eine Maus an, können die Oszilloskope auch „Stand-alone“ eingesetzt werden.

Der von anderen Siglent-Geräten bekannte Webserver steht ebenfalls zur Verfügung. Damit lassen sich die Messgeräte ohne externe Software fernsteuern. Die Basis für benutzerdefinierte Programmierung bildet die SCPI-Kommandostruktur. Die Steuerung kann per USB oder Ethernet (1000BaseT) erfolgen.

Vertikale Auflösung mathematisch auf 16 Bit erhöhen

Die Serie bietet eine maximale Bandbreite von 2 GHz und die Abtastrate liegt bei 5 GS/s pro Kanal. Somit lassen sich schnelle Takte und Signale mit steilen Flanken erfassen. Die für die Serie SDS6000A verbesserte Eingangsstufe ist ein wichtiger Bestandteil der Serie SDS6000L und erfasst Signale mit hoher Signalintegrität.

Spezifikationen wie SFDR >45 dBc, Kanal-zu-Kanal Isolation bis zu 70 dB oder DC-Verstärkergenauigkeit ±1.5 Prozent zeigen die Vorteile der Eingangsstufe. Anwender sind in der Lage, kleine Signale im kleinsten vertikalen Einstellbereich von 500 µV zu erfassen. Mit der HiRES-Funktion (High Resolution) lässt sich die vertikale Auflösung mathematisch von 8 Bit auf bis zu 16 Bit verbessern. Für detaillierte Analysen können erfasste Signale sowohl in X- und Y-Richtung gezoomt werden.

Ein zweiter Speicher mit 500 MPunkte

Das Siglent SDS6000L in der Version mit acht analogen Eingängen. Als Bandbreite stehen hier entweder 2 GHz oder 500 MHz zur Verfügung.
Das Siglent SDS6000L in der Version mit acht analogen Eingängen. Als Bandbreite stehen hier entweder 2 GHz oder 500 MHz zur Verfügung.
(Bild: Siglent)

Der Erfassungsspeicher fasst 500 Mpts und wird auf 1, 2 oder 4 Kanäle verteilt. Beim Acht-Kanal Gerät ist ein zweiter Speicher mit weiteren 500 Mpts eingebaut. Die Kurvenerfassungsrate kann im Sequenz-Modus bis zu 750.000 Kurven/s erreichen. Damit kann die Blindzeit klein gehalten und selten auftretende Signale schneller gefunden werden.

Der digitalen Trigger und den vielen verschiedenen Triggerarten helfen dabei Fehler im Signal schnell und effizient zu isolieren. Der Zonen-Trigger bietet hierbei besonders viel Flexibilität. Die weitere Signalanalyse kann mit der Vielzahl an implementierten Messfunktionen erfolgen. Für komplexe Berechnungen stehen vier Mathematik-Kanäle und ein umfangreicher Formeleditor zur Verfügung. Für schnelle Pass-Fail-Messungen zum Beispiel in der Produktionsumgebung steht ein flexibel konfigurierbarer Maskentest standardmäßig zur Verfügung.

Integrierte Funktionen und serielle Busse

Wie bei allen Oszilloskopen von Siglent sind die Funktionen History, Bode Plot und eine Reihe von seriellen Bus-Dekodern wie I²C, SPI, UART, CAN und LIN standardmäßig im Gerät integriert. Weitere serielle Bus-Dekoder wie CAN-FD, FlexRay, MIL1553, I²S, SENT und Manchester stehen zur Auswahl und können. Außerdem ist ein eingebauter Funktionsgenerator mit 25 MHz optional möglich und lässt sich nachträglich aktivieren. Weitere funktionale Ergänzungen sind Augendiagramm- und Jitter-Analyse.

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