Feldkonfektion

Sensor-/Aktor-Verkabelung mit M12-Steckverbindern

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Push-in-Technik bietet noch mehr Komfort

Ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Steckverbinders sind deren spezifische Funktionen, die der Anwender auch hier genau kennen sollte. Mit der Federkraft- und Schneidklemm-Anschlusstechnik, die beide als Schnellanschlusstechnik gelten, spart der Installateur viel Zeit, da gegenüber der Schraubanschlusstechnik einige Arbeitsschritte entfallen (Bild 3).

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Der Anschluss mittels Feder ist die bekannteste Schnellanschlusstechnik. Alle Federanschlüsse ermöglichen einen festen und wartungsfreien Leiteranschluss - selbst bei erhöhten Belastungen durch Schock und Vibrationen. Der Zugfederanschluss ermöglicht eine einfache Installation starrer und flexibler Leiter mit und ohne Aderendhülse. Hierzu wird der Klemmraum mit Hilfe eines Schraubendrehers vor dem Einführen der Leiter geöffnet.

Noch einen Schritt weiter geht die Push-in-Technik: eine Schenkelfeder macht es möglich, dass starre oder flexible Leiter mit Aderendhülse einfach in den Klemmenbereich eingeschoben werden. Auf einen Schraubendreher kann dabei genauso verzichtet werden wie auf die Betätigung eines Pushers. Der Pusher ist nur beim Beschalten von flexiblen Leitern ohne Aderendhülse oder beim Endschalten notwendig.

Die Schneidklemm-Anschlusstechnik ist am Markt auch als IDC(Insulation Displacement Connection)-Anschluss bekannt. Dabei wird der Draht oder die Litze ohne abzuisolieren direkt zwischen zwei Schneiden geführt. Die Schneiden sind so konstruiert, dass die Isolation der einzelnen Leiter durchtrennt wird und anschließend eine gasdichte Verbindung entsteht. Durch ihre besondere Beschaffenheit üben die Schneiden eine gleichmäßige Kontaktkraft auf den Draht oder die Litzen aus - und sorgen so für eine sichere und definierte Kontaktierung.

Dabei ist zu beachten, dass die Isolierung der Drähte und Litzen für die Schneidklemme freigegeben und die Litze symmetrisch aufgebaut ist – eine Anforderung, die standardisierte Leitungen im industriellen Umfeld überwiegend erfüllen. Sollte diese Produkteigenschaft im Datenblatt der Steckverbinder nicht aufgeführt sein, muss sie erfragt werden.

Abisolieren entfällt bei der IDC-Anschlusstechnik

Der größte Vorteil der IDC-Anschlusstechnik liegt in der Schnelligkeit und einfachen Handhabung. So lässt sich eine geschirmte vieradrige Sensor-/Aktor-Leitung bequem in weniger als zwei Minuten mit einem Steckverbinder konfektionieren.

Die geschirmte Leitung muss dazu nur zweistufig abgesetzt werden – ein Abisolieren der Drähte und Litzen entfällt bei diesem Anschluss.

Weitere Vorteile bei konfektionierbaren Steckverbindern sind die individuellen Leitungslängen und die damit verbundene vereinfachte Lagerhaltung. Der Anwender kann die Leitung vor Ort auf seine gewünschte Länge kürzen und den konfektionierbaren Steckverbinder anschließen.

* Dipl.-Ing. Jörg Hohmeier arbeitet im Product Marketing Pluscon Field & Installation bei Phoenix Contact in Blomberg.

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