Neue wartungsfreundliche Laborstromversorgungsmodule welche dazu noch bis zu 35-fach in der Leistung skalierbar sind, bieten die optimale Integration in eine bestehende Laborlandschaft. Damit lassen sich auch anspruchsvolle Arbeiten einfach durchführen.
So einfach wie Lego: Camtec entwickelt einzigartige Steuerungs- und Regelungsarchitektur, die Industrienetzteile frei skalierbar und Browser-programmierbar macht.
(Bild: Oliver Walter, CAMTEC Power Supplies GmbH)
Mit seiner neuen CPS-i-Serie setzt Camtec Power Supplies auf hochrobuste, platzsparende, präzise und kosteneffiziente Stromversorgungen für unterbrechungsfreie Industrie- und Infrastruktur-Anwendungen. Die CPS-i-Serie basiert auf einer einzigartigen Steuerungs- und Regelungsarchitektur, die der deutsche Stromversorgungsspezialist in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Die CPS-Serie ist präzise auf die Anforderungen anspruchsvoller Anwender von Testautomatisierung und High-End-Industrielaborstromversorgungen zugeschnitten. Sie unterstützt Planer von Produktionsprozessen ebenso wie Ingenieure im Bereich Energie- und Wasserinfrastruktur oder USV-Systeme. Ihre volle Stärke spielt sie überall dort aus, wo keine Ausfallzeiten von Anlagen oder Infrastruktur tolerierbar sind.
Die neue Serie besteht aus hochpräzisen und robusten Industrie-4.0-fähigen Labornetzteilen. Sie bietet eine freie Skalierbarkeit von 2.000 W bis 105 kW Dauerleistung, denn sie erlaubt dem Anwender bis zu 35 Netzteile in einem großen DC-Netzwerk miteinander in einer Master-Slave-Systemarchitektur zu verbinden. Dank dieses konsequent modularen Aufbaus ist es möglich, das System genau auf die benötigte Leistung zu skalieren, was zu geringeren System- und Energiekosten und einer erhöhten Lebensdauer führt. Alle Komponenten können zudem einfach und individuell in neuen Konfigurationen wiederverwendet werden. Werden die Netzteile voneinander getrennt, entstehen unabhängige Systeme, die einzeln oder in neuen Anordnungen genutzt werden können – und sich dann automatisch wieder selbst konfigurieren.
Ein weitere wegweisende Innovation der CPS-i-Serie im Vergleich zu herkömmlichen Stromversorgungen für die Testautomation ist auch ihre einfache Konfiguration über einen Betriebssystem-unabhängigen Webbrowser. Hinzu kommt die äußerst einfache Wartung direkt an der Anlage durch den Anwender: Defekte LAN-Schnittstellen z.B. nach Überspannung oder Blitzschlag, können vom Anlagenbetreiber vor Ort selbst ausgetauscht werden, da die Schnittstellen das neue Gerät automatisch erkennen und sich eigenständig wieder richtig kalibrieren.
Innovative Systemstruktur und hohe Zuverlässigkeit
Die Geräte CPS-i2000 und i3000 werden auf einer hochautomatisierten, modernen Produktionslinie in der eigenen Fab von Camtec Power Supplies im Schwarzwald hergestellt. Sie sind in sechs Ausgangsspannungsversionen mit bis zu 300 Vdc pro erhältlich und extrem langlebig. Besonders kosteneffizient sind sie in Gesamtsystemen, in denen Redundanz erforderlich ist: Durch die beschriebene einzigartige Modulstruktur ist es möglich, im Parallelbetrieb mit lediglich einem zusätzlichen Netzteil eine ausreichende Redundanz zu erzielen. Das Risiko eines Systemausfalls wird dadurch sehr kostengünstig auf ein Minimum reduziert. Nicht vergleichbar modular aufgebaute Systeme benötigen hierfür ein weiters leistungsgleiches Netzteil, was in der Regel den Gesamtsystempreis verdoppelt.
Führende technische Features
CPS-i-Module verfügen optional über eine digitale Plug-and-Play-LAN-Schnittstelle, die die oben genannten Vorteile ermöglicht. Die Software unterstützt die lineare Echtzeit-I/U-Programmierung und -Überwachung, sowie verschiedene Fernüberwachungs- und Fernabschaltoptionen. 3D-Wärmeableitung, Pabst-Doppellüfter und sehr robuste 2U- und 3U-Subracks ermöglichen flexible Montage und freie Skalierbarkeit in einem 19-Zoll System. Dank ihres 3D-Kühlkonzepts kann man die Geräte mit den optionalen Wandhalterungen alternativ überall und in jedem Winkel in ein System integrieren. Die kostenintensive Integration in 19“-Systeme kann man sich in so fern an sich auch sparen.
Präzise Dynamik bei Lastwechseln, ein PFC-Leistungsfaktor von 0,99 Prozent, geringe EMV und nicht zuletzt eine lange Lebensdauer auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen waren schon immer wesentliche Argumente für die Entscheidung für Geräte von Camtec PS. Die CPS-i-Serie umfasst außerdem alle gängigen Selbstüberwachungs- und Schutzfunktionen für das Wärmemanagement, sowie die Fernüberwachung von Leistung und Verfügbarkeit. (mr)
Stand: 08.12.2025
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