Erweiterung EMS-Netzwerk Stemas stärkt Embedded-Kompetenz mit Aries-Übernahme

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Die Stemas Elektronik-Gruppe hat eine Mehrheitsbeteiligung am Embedded-Spezialisten Aries Embedded erworben. Damit erweitert die Gruppe ihr Angebot über die klassische Elektronikfertigung hinaus. Auf der electronica 2026 treten beide erstmals gemeinsam auf.

Embedded-Entwicklung: Mit der Mehrheitsbeteiligung an Aries Embedded erweitert die Stema  Elektronik-Gruppe ihr Portfolio um zusätzliche Kompetenzen bei System-on-Modules, FPGA-Technik sowie Hard- und Softwareentwicklung.(Bild:  Aries Embedded)
Embedded-Entwicklung: Mit der Mehrheitsbeteiligung an Aries Embedded erweitert die Stema Elektronik-Gruppe ihr Portfolio um zusätzliche Kompetenzen bei System-on-Modules, FPGA-Technik sowie Hard- und Softwareentwicklung.
(Bild: Aries Embedded)

Stemas hat über die Tochtergesellschaft Stemas Elektronik-Gruppe eine Mehrheitsbeteiligung an Aries Embedded erworben. Der Spezialist aus Fürstenfeldbruck entwickelt und vertreibt Embedded-Linux-Systeme, Einplatinencomputer und kundenspezifische Hardware- und Softwarelösungen für industrielle und sicherheitskritische Anwendungen. Geschäftsführer Andreas Widder bleibt weiterhin an der Spitze des Unternehmens.

Für Stemas bedeutet der Zukauf eine Erweiterung des bestehenden Leistungsspektrums. Während die Unternehmen der Elektronik-Gruppe vor allem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen anbieten, bringt Aries zusätzliche Kompetenzen bei Embedded-Systemen, System-on-Modules, FPGA-Technik und Softwareentwicklung ein. Das Unternehmen entwickelt unter anderem Lösungen auf Basis von Arm- und RISC-V-Prozessorarchitekturen.

Von der Entwicklung bis zur Serienfertigung

Die Zusammenarbeit beginnt dabei keineswegs bei null. Aries Embedded unterhält bereits seit Jahren Geschäftsbeziehungen zur Stemas-Tochter Elprog. Diese sollen innerhalb der Unternehmensgruppe weiter ausgebaut werden. Für die Elektronik-Gruppe eröffnet die Beteiligung Möglichkeiten, eigene Fertigungskapazitäten enger mit der Entwicklung kundenspezifischer Embedded-Lösungen zu verbinden. Aries wiederum erhält Zugang zu weiteren Kunden und den Fertigungsressourcen der Schwesterunternehmen.

Die Stemas Elektronik-Gruppe umfasst sieben Gesellschaften mit rund 400 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 60 Millionen Euro. Aries soll noch 2026 in den Tech-Hub Gernlinden umziehen, wo bereits mehrere Unternehmen der Gruppe angesiedelt sind. Auf der electronica vom 10. bis 13. November 2026 präsentieren sich die Unternehmen erstmals gemeinsam. Stemas ist in Halle A2, Stand 333 vertreten. (sb)

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