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Diese Versionen gibt es mit 4-, 6-, 8-, 10- und 12-Steckplätzen und fest angeschlossenen 5 m bzw. 10 m langer Sammelleitung. Die 4- bis 8-fach Ausführungen sind auch als 4-polige Version erhältlich. Die M8-Verteiler mit M12-Abgang adaptieren M8-Sensoren in eine M12-Verkabelung und stehen als 4- und 6-fach Module mit 8-poligem M12-Sammelanschluss bzw. als 8- und 10-Fach Module mit 12-poligem Sammelanschluss bereit.
M8-Verteiler mit Lötstiften: Die Printversion des kompletten SAI-Verteilers stellt ein Novum dar und ist für folgende Applikation bestimmt: Bei Leiterplatten, die in industrielle Betriebsmittel eingesetzt werden, sollen oft Datenleitungen von außen angesteckt werden.
Steckbuchsen stabil auf der Leiterplatte anbringen
Dabei gibt es das Problem, dass die Steckbuchsen oft nicht stabil auf der Leiterplatte angebracht werden können. Bei gestecktem Steckverbinder kann die labile Verbindung ausbrechen. Dieses Problem löst der SAI-M8-Verteiler mit Lötstiften.
Der Verteiler wird komplett auf die Leiterplatte montiert – die elektrische Verbindung erfolgt über die Lötstifte. Die anzuschließenden Steckverbinder lassen sich in die Buchsen des Verteilers einstecken. Eine perfekte mechanische wie auch elektrische Verbindung ist hergestellt.
Auch bei diesem Verteiler sind die Spannungsversorgungspfade im Verteiler gebrückt. Dieses Konstruktionsdetail spart Platz auf der Leiterplatte, da keine Bestückungsfläche durchlöchert wird. Die Rückseite lässt sich weiter benutzen.
Sensor-Aktor-Verteiler für die M5-Verbindungstechnik
Die Idee, sich mit einer M5-Sensorik zu beschäftigen, stammt ursprünglich aus der Zeit, als es angesagt war, ein möglichst kleines Handy zu haben – je kleiner desto besser. Mittlerweile ist das nicht mehr so. Die Vorteile einer M5-Verdrahtungsarchtekur sind aber weiterhin interessant.
Eine M5-Sensorik mit entsprechender Verkabelung ist meist in Sonder- und Spezial-Applikationen anzutreffen, beispielsweise bei miniaturisierten Robotern, Handhabungsmaschinen oder auch Robotern mit Mensch-Roboter-Kollaboration. Die Aufgabe der Roboter besteht darin, den Menschen bei seiner Arbeit zu unterstützen und ihm unangenehme, beispielsweise unergonomische Tätigkeiten abzunehmen.
In diesem Szenario lässt sich eine miniaturisierte Industrie-Verkabelung, die auf M5 basiert, vorteilhaft einsetzen. Das Detmolder Unternehmen offeriert auch in diesem Bereich ein umfangreiches Angebot an SAI-Verteilern. Die SAI-M5-Verteiler zeichnen sich durch ihre kompakten Abmaße und ein besonders leichtes Gewicht aus.
M5-Steckverbinder für beengte Platzverhältnisse
Daher eignen sie sich besonders gut zum Einsatz bei beengten Platzverhältnissen oder dort, wo das Gewicht eine vorrangige Rolle spielt und schnelle oder dynamische Bewegungen ablaufen. Die Vielfältigkeit der Module blieb trotz deutlicher Miniaturisierung erhalten.
Das Sortiment umfasst drei Varianten: Anschlussleitungen mit M12- oder M16-Steckverbindern oder Verteiler mit fest angeschlagener, vorkonfektionierter Leitung. Die Steckbuchsen für den Anschluss der Sensoren sind 3- oder 4-polig ausgeführt und somit gleichwertig zu M8-Steckverbindern.
Im Gegensatz zu M8-Steckverbindern sind beide Polzahlen steckkompatibel. Das hat den Vorteil, dass vierpolige Einheiten, die beispielsweise bei antivalenten Sensoren notwendig sind, auf ein und demselben Verteiler mit Standard-Schließer-Applikationen aufgesteckt werden können. Im M8-System benötigt man dazu spezielle Adapter.
Jeder Steckplatz am SAI-Verteiler ist mit einer Steckplatznummer versehen. Auch jede Initiator-LED ist durch die Buchstaben A und B genau zuordenbar. Beides verhindert Verwechslungen.
Eine grüne Leuchtdiode zeigt an, ob eine Betriebsspannung anliegt oder nicht. Die gelbe Leuchtdiode weist auf die Funktion des angeschlossenen Initiators hin. Zusätzlich verfügt der Verteiler selbst und jeder einzelne Steckplatz über ausreichend Platz für die Betriebsmittelkennzeichnung.
Fazit: Das „kleine“ Pendant zur M12-Verkabelung, die M8- und M5-Lösungen, sind genauso robust und leistungsfähig. Auch sie lassen sich uneingeschränkt im industriellen Umfeld einsetzen. Damit stehen auch im miniaturisierten Bereich genügend industrietaugliche Produkte zur Verfügung, sodass einer umfänglichen Anwendung nichts im gegensteht.
Denn: Kompakt und grazil ist „in“, das gilt auch für das Maschinen- und Anlagendesign der Zukunft.
Call for Paper für den 12. Anwenderkongress Steckverbinder
Crimpen, aber richtig – Tipps für zuverlässige Verbindungen
Kommt der Paradigmenwechsel in der Stromversorgung?
* Stefan Reker arbeitet als Produktmanager bei Weidmüller in Detmold.
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